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3.000 Salzburger Schüler im Prüfungsfieber

Tipps gegen Angst und Nervosität

Matura, Salzburg pixabay
Am Dienstag geht es mit der Deutsch-Matura weiter. 

Für knapp 3.000 junge Leute sind die nächsten Tage ganz besondere, denen sie häufig mit recht gemischten Gefühlen gegenüberstehen: Mit der Spanisch-Prüfung am Montag hat die österreichweite Zentralmatura begonnen. Ab heute folgen die Prüfungen in Deutsch, Mathematik, Französisch und Englisch. Was ihr gegen Prüfungsangst tun könnt, lest ihr hier.

„Für diesen Abschluss werden die Schülerinnen und Schüler lange und gut vorbereitet – vier Jahre in der AHS-Oberstufe oder fünf in den BHS. Die Matura sollte die Kür einer Bildungskarriere sein“, so Landesrätin Maria Hutter.

Insgesamt sind es heuer 2.946 Maturantinnen und Maturanten, die von heute bis zum nächsten Dienstag ihre schriftlichen Prüfungen ablegen. Fast die Hälfte, nämlich 1.328, sind es an den Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS), 586 an den Höheren Technischen Lehranstalten, 418 an den Handelsakademien, 370 an den Humanberuflichen und 150 an den Tourismusschulen sowie 112 an den Bildungsanstalten für Elementarpädagogik. Nach Spanisch heute folgen ab Dienstag die Prüfungen in Deutsch, Mathematik, Französisch und Englisch und zu Beginn der nächsten Woche dann noch Latein/Griechisch sowie Italienisch.

Eine gewisse Unruhe ist natürlich

So ganz ohne Nervenflattern wird es wohl nur bei den wenigsten gehen. Entscheidend ist, sich bewusst zu machen und zu akzeptieren, dass die Matura eine wichtige Lebensphase ist und diese Situation realistisch einzuschätzen. „Eine gewisse Unruhe oder Angst vor diesem Ereignis ist nichts Außergewöhnliches und eine ganz natürliche, berechtigte Reaktion“, erklärt Helene Mainoni-Humer, die Leiterin der Schulpsychologie in der Bildungsdirektion.

Tipps gegen Prüfungsangst

Was rät nun die Expertin, um in den nächsten Tagen bei den schriftlichen Prüfungen das Gelernte effizient und möglichst ohne negativen Begleiterscheinungen wie Denkblockaden, Schwitzen oder Übelkeit aufs Papier zu bringen? Hier einige Tipps:

  • Die eigene Einstellung überprüfen und versuchen zu ergründen, was genau Angst bereitet und woher diese überhaupt kommt.
  • Realistisch bleiben und sich nicht selber überfordern: Der Gedanke an Erfolge aus vergangenen Prüfungen hilft, an sich selber, sein Können und seine Stärken zu glauben. Oft hilft es auch, mit Geschwistern, Eltern oder Freunden zu sprechen, um die Prüfungssituation besser und realistischer einschätzen zu können. 
  • Sich entspannen und Pausen einlegen: Lerneinheiten sollten generell nicht länger als eine Dreiviertelstunde dauern. Danach sind mindestens fünf Minuten Pause notwendig, wenn möglich mit ein wenig Bewegung und viel frischer Luft. Autogenes Training oder Yoga-Übungen sind ebenfalls gute Möglichkeiten, Stress abzubauen und zu entspannen.
  • Positiv denken und sich selber Mut machen: Wichtig ist die innere Einstellung. „Ich schaffe das“ sollte daher das Credo lauten. Und sollte es an einem der nächsten Tage ganz und gar danebengehen, so gibt es immer noch weitere Möglichkeiten, etwa bei der mündlichen Prüfung.
  • Richtige Vorbereitung: Man sollte sich nichts Neues mehr aneignen, sondern vielmehr gezielt das Gelernte festigen.

Nervosität hat einen Zenit

Zum Abschluss noch die gute Nachricht: „Die Nervosität oder Prüfungsangst steigert sich nicht immer noch weiter - bis ins Unermessliche. Es gibt einen bestimmten Zenit. Das ist in etwa so, wie wenn man auf einen Berg steigt, endlich den Gipfel erreicht und schließlich sehr stolz darauf ist, was man geleistet hat“, verweist Psychologin Mainoni-Humer auf die Erkenntnisse der Wissenschaft. 

(Quelle: SALZBURG24)

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