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Muss die Politik auf die Wahlbeteiligung reagieren?

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In der Stadt Salzburg fanden am Sonntag lediglich 48,2 Prozent der Wahlberechtigten den Weg ins Wahllokal. 

Weniger als 50 Prozent nahmen am Sonntag bei der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl in der Stadt Salzburg teil. Ein leichter Rückgang gegenüber 2014. Braucht es hier zusätzliche Maßnahmen der Politik? Stimmt ab in unserem Meinungscheck!

Bei den Bürgermeister- und Gemeindewahlen sorgte die geringe Wahlbeteiligung in der Stadt Salzburg für Verwunderung. Sie lag zwar mit 48,2 Prozent nur leicht unter dem Niveau von 2014, dennoch lässt sich der Abwärtstrend scheinbar nicht aufhalten. Im gesamten Bundesland ist bei der Wahlbeteiligung eine große Spannweite von unter 50 bis über 90 Prozent erkennbar.

 

E-Voting um jüngere Wähler zu gewinnen?

Im Durchschnitt beträgt das Wahlalter in Salzburg 50 Jahre. Somit sind ältere Menschen stärker vertreten als jüngere, was sich durch den demographischen Wandel ergibt. Kann man also über elektronische Wahlwege, allgemein bekannt als E-Voting, junge Menschen zur Teilnahme an einer Wahl bringen? „In der wissenschaftlichen Diskussion wird mitunter angeführt, dass der Akt des Wählens zu sperrig sei und somit viele Menschen vom Abgeben der Stimme abhält. Das E-Voting bringt aber weitere Pros und Contras mit sich, die man natürlich abwägen muss“, gibt der Politikwissenschaftler an.

(Quelle: SALZBURG24)

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Aufgerufen am 17.09.2019 um 12:34 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/meinungscheck-muss-die-politik-auf-die-wahlbeteiligung-reagieren-67096084

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