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Meinungscheck

Wird der Krampus zu sehr vermarktet?

Krampus, Masken, SB APA/BARBARA GINDL
Den Krampus gibt es seit dem 19. Jahrhundert.

Krampusläufe seit Anfang November, Mega-Veranstaltungen mit 1.000 Teilnehmern und spektakuläre Shows – der Brauch wird immer mehr zum Event. Wie seht ihr diese Entwicklung? Stimmt ab im Meinungscheck!

Mittlerweile finden die ersten Krampusläufe bereits Anfang November statt. „Das passt für mich nicht“, sagt Hans Strobl, Krampus-Referent der Salzburger Heimatvereine im S24-Gespräch. Auch der Krampus habe sich an den Jahreskalender zu halten, appelliert er. Für ihn zählen Hausbesuche und kleine Läufe am 5. und 6. Dezember zum Brauchtum, aber nicht die heutigen Großveranstaltungen. Hier stehe Kommerz im Vordergrund. Den Spagat zwischen Tradition und Moderne versuchen die Anifer Krampusse. Zwar beschränken sie sich am 5. und 6. Dezember auf kleine Auftritte, hauen davor aber mit einer großen Aufführung im Friesacher’s Heustadl ordentlich auf den Putz. "Natürlich wissen wir, dass Licht und Ton nicht zum ursprünglichen Krampus dazugehören, aber das ist eine Entwicklung der Zeit“, so Obmann Michael Friesacher jun..

Wie empfindet ihr das heutige Krampustreiben?

 
(Quelle: SALZBURG24)

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