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2018

Mietpreise in Hallein am stärksten gestiegen

Miete APA/HELMUT FOHRINGER
In Salzburgs Bezirkshauptstädten haben sich die Mietpreise erhöht.

Die Mietpreise sind 2018 im Vergleich zum Vorjahr abermals gestiegen. Im bundesweiten Schnitt erhöhten sich Mieten um rund 1,8 Prozent, wie die Angebotspreise in mehr als 235.000 Anzeigen auf willhaben.at zeigen. Ein Jahr zuvor hatten sich die Mieten - der größte Ausgabenposten der Haushalte - mit plus 2,6 Prozent noch kräftiger verteuert. Im Bundesland Salzburg legte die Stadt Hallein (Tennengau) am meisten zu.

In mehr als 80 Prozent der analysierten Bezirke sind die angebotenen Mietwohnungen der Erhebung zufolge im Jahresabstand gestiegen. Am deutlichsten angezogen haben die Preise in Simmering (plus 7,6 Prozent) und in Eisenstadt (plus 7 Prozent). Ein Jahr zuvor hatten sich die Mieten - der größte Ausgabenposten der Haushalte - mit plus 2,6 Prozent noch kräftiger verteuert.

Die österreichweit höchsten Mieten wurden aber im 1. Bezirk in Wien, (durchschnittlich 18,91 Euro pro Quadratmeter und Monat), Innsbruck (16,85 Euro) und Kitzbühel (15,29 Euro) verlangt. Dahinter folgten Salzburg-Stadt (15,22 Euro), Wien-Döbling (15,12 Euro) und Wien-Donaustadt (14,84 Euro).

Salzburg: Mieten steigen in Bezirkshauptstädten

Am massivsten gesunken sind die Mieten in Oberpullendorf (minus 4,2 Prozent), nachdem sie dort im Jahr zuvor mit einem Plus von 15,6 Prozent die markanteste Teuerung ausgewiesen hatten. Die Wohnungen waren dort 2018 - gleichauf mit Hermagor - aber mit Quadratmeterpreisen von rund 6,60 Euro pro Monat immer noch die günstigsten in ganz Österreich. Fast ebenso niedrig waren die Preise in Gmünd, im Murtal und in Oberwart (alle rund 7,10 Euro).

Im Bundesland Salzburg legten die Wohnungspreise am stärksten in Hallein (plus 5,5 Prozent), Salzburg-Stadt (plus 4,3 Prozent), Salzburg-Umgebung und Sankt Johann im Pongau (beide plus rund zwei Prozent) sowie in Tamsweg (plus 1,9 Prozent) zu.

Erhöhte Preise fast überall in Wien

In Wien zogen die Angebotsmieten in 22 von 23 Bezirken an - nur im bereits sehr hochpreisigen 7. Bezirk (Neubau) gab es einen Rückgang von 1,3 Prozent gegenüber 2017. Spürbar höhere Mieten wurden - neben Simmering - in Liesing (6,7 Prozent), Brigittenau (6,6 Prozent), Favoriten (6,2 Prozent), Donaustadt (5,7 Prozent), Floridsdorf (4,5 Prozent), Margareten (4 Prozent), Meidling (3,9 Prozent), Leopoldstadt (3,6 Prozent) und Ottakring (3,1 Prozent) sowie Döbling, Rudolfsheim-Fünfhaus, Landstraße und Penzing (alle rund 2,5 Prozent) verlangt. In den genannten Bezirken lag der Mietenanstieg damit deutlich über der generellen Jahresinflation von 2,0 Prozent.

Moderater fiele der Preisanstieg in der Inneren Stadt, in Mariahilf (beide plus 1,3 Prozent), Hietzing (1,2 Prozent), in der Josefstadt (1,2 Prozent) und in Wieden (0,9 Prozent) aus. Die geringste Bewegung gab es bei den Angebotspreisen in Wieden (0,9 Prozent), Hernals (0,5 Prozent), am Alsergrund (0,3 Prozent) und in Währing (0,1 Prozent).

Hundertausende Online-Inserate verglichen

Für die vorliegende Auswertung hat die Immobilienplattform willhaben.at Hunderttausende Online-Inserate in den Gesamtjahren 2018 und 2017 verglichen, um Doubletten bereinigt und statistische Ausreißer nach oben und unten eliminiert. Vorarlberg kommt in der Erhebung mangels zu geringer Fallzahlen nicht vor, wie Andreas Pucher von willhaben.at der APA erklärte.

(APA)

(Quelle: APA)

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