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Nach Ice-Bucket-Challenge: Mit Cannabis gegen ALS

Wenn der sommerliche Hype der Ice-Bucket-Challenge vorbei ist, kann Cannabis den ALS-Leidenden helfen, heißt es vom Hanf-Institut. 18.000 Unterstützer hat die Legalize-Initiative bereits gefunden.

Den ALS-Patienten könne mit der Unterzeichnung der Bürgerinitiative geholfen werden, so Toni Straka, Obmann des Hanf-Instituts. Wenn der Hype der Ice-Bucket-Challenge wieder abgeflaut ist, kann Cannabis in der ALS-Behandlung helfen, wie mehrere Studien beweisen würden, so Straka via Aussendung. Insbesondere eine Studie der US-Gesundheitsbehörde spricht dem Kraut eine anti-oxidative, entzündungshemmende und neuro-protektive Eigenschaften zu.

Patientenberichte aus den USA bestätigen dies. Sie erzählen von höherer Lebenserwartung bei besserem Krankheitsverlauf, wie etwa in diesem Youtube-Video einer ALS-Erkrankten, die bereits über 27 Jahre dank Cannabis ein erträgliches Leben führen konnte.

 

Die positiven Effekte von Cannabis bestätigt auch US-Professor Robert Melamede in einem Video-Interview, der neben Cannabis auch das Hanf-Speiseöl wegen des hohen Anteils ungesättigter Fettsäuren empfiehlt

In Österreich soll es laut Hanf-Institut bis zu 200.000 potentielle Cannabis-Patienten geben. Über 18.000 Unterzeichner haben sich für die Legalisierungs-Bürgerinitiative bereits gefunden.

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