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Neue Mittelschule: Haslauer fordert von Bund Korrekturpaket

Wilfried Haslauer fordert Korrekturpaket für die Neue Mittelschule. APA/Gindl
Wilfried Haslauer fordert Korrekturpaket für die Neue Mittelschule.

Ein Korrekturpaket für die Neue Mittelschule (NMS) fordert Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) im "Kurier" (Sonntag-Ausgabe). Als Grund nannte er in den vergangenen Monaten bekannt gewordene Test- und Prüfergebnisse über die NMS und die Leistungen von deren Schülern.

"Es müssten alle Alarmglocken läuten", sagte Haslauer, der die Schulform selbst aber nicht in Frage stellt.

Keine Verbesserung durch Neue Mittelschule

Der Rechnungshof hatte im Dezember etwa statistische Tricksereien des Unterrichtsministerium bei der NMS kritisiert und dass "das Ziel der Verschiebung der Bildungslaufbahnentscheidung nicht erreicht wurde". Bei der Bildungsstandardtestung, deren Ergebnisse im Jänner bekannt gegeben wurde, erreichten die Schüler der NMS trotz höherer Kosten dieser Schulform nur die gleichen Resultate wie jene der Hauptschule.

Haslauer will Schulautonomie stärken

"Die soziale Durchlässigkeit steigt auch nicht, der Zulauf zu den Gymnasien ist ungebremst", so Haslauer, der auf die hohen Kosten der NMS verweist und darauf, dass die Länder verpflichtet seien, sie flächendeckend einzuführen. Haslauer fordert daher, die Schulautonomie zu stärken. Die Schulen sollten die Wahlfreiheit in der Unterrichtsmethode bekommen, selbst Verschiebungen bei den zusätzlich gewährten Unterrichtseinheiten vornehmen können und Direktoren Lehrer selbst aussuchen können.

(Quelle: S24)

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