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Jänner 2021

Weniger Einsätze für ÖATMC-Pannenhilfe in Salzburg

Fehlender Tourismus und nächtliche Ausgangssperre

ÖAMTC Pannenhelfer ÖAMTC/Gurtner
In Salzburg mussten die Gelben Engel im Jänner 3.801 Mal bei Pannen ausrücken. Das sind um rund fünf Prozent weniger Einsätze als im Vorjahr.

Die ÖAMTC-Pannenhelfer mussten in Salzburg im Jänner zu 3.801 Einsätzen ausrücken. Das sind um fünf Prozent weniger als im Vorjahr. In Tirol, Vorarlberg und Kärnten hingegen wurde ein großes Plus verzeichnet. Wie kommt es zu diesen regionalen Unterschieden?

Insgesamt rückten die Gelben Engel österreichweit rund 65.000 Mal aus, um Menschen bei einer Panne im Straßenverkehr zu helfen. Das entspricht etwa 2.100 Einsätzen täglich. "Der Zuwachs ist in erster Linie auf den Wintereinbruch in weiten Teilen Österreichs zurückzuführen. Im Vorjahr war der Jänner mild und trocken", erklärt Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe. 

Große Zuwächse in Kärnten, Tirol und Vorarlberg

Die größten Einsatzzuwächse verzeichnete die ÖAMTC-Pannenhilfe in Kärnten (+56 Prozent), gefolgt von Vorarlberg (+20 Prozent), Tirol (+15 Prozent) und Oberösterreich (+8 Prozent). 

Weniger Einsätze für ÖAMTC-Pannenhelfer in Salzburg

Zu weniger Einsätzen mussten die ÖAMTC-Pannenhelfer hingegen in Salzburg ausrücken. Hier waren es mit 3.801 um fünf Prozent weniger als im Vorjahr. 

Fehlender Tourismus und nächtliche Ausgangssperre

Auch in der Steiermark sowie in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland blieb die Zahl der Einsätze annähernd gleich. "Die regionalen Rückgänge der Einsatzzahlen lassen sich durch den fehlenden Tourismus sowie einen Mobilitätsrückgang in den Abend- und Nachtstunden erklären. Tagsüber sind die Einsatzzahlen österreichweit auf bzw. über Vorjahresnivau", konkretisiert Samek.

(Quelle: SALZBURG24)

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