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ÖBB will bei geplanter Ausdünnung Graz - Salzburg nachjustieren

Die ÖBB will nun bei der geplanten Ausdünnung Graz-Salzburg mit finanzieller Mithilfe von Bund und Ländern nachjustieren.

Nachdem die Ankündigung im Sommer, die Direktzüge von Graz nach Salzburg mit Fahrplanwechsel von sechs auf drei zu halbieren, auf massive Kritik gestoßen ist, will die ÖBB nun nachjustieren - allerdings nur mit finanzieller Mithilfe von Bund und Ländern. Das Angebot: Mittels schneller Regionalverbindungen soll das Angebot insgesamt nahezu unverändert gehalten werden, was vor allem den Pendlern zu gute kommen soll.

Graz - Salzburg: "Flexibles Angebot nach Fahrgastaufkommen"

"Flexibles Angebot nach Fahrgastaufkommen", heißt laut ÖBB-Sprecher Christoph Posch das Prinzip, das Kurz-, Mittel- und Langstreckenpendlern im Fokus habe. Speziell in der Obersteiermark, wo ja aus der Alpine Ski-WM Region Schladming heftigste Proteste gekommen waren, würden so die Einsparungen abgefedert und Taktknoten gehalten werden können.

Zusatzkosten: Drei Millionen Euro

Über die Aufteilung der zusätzlichen Kosten von drei Mio. Euro laufen zur Zeit mit den Ländern Salzburg und Steiermark sowie mit dem Bund Verhandlungen. Der Hauptteil soll von ÖBB und Bund getragen werden. Im Detail bedeutet der Vorschlag, dass Montag bis Donnerstag zwei zusätzliche REX (Regional Express) mit Umsteigen in Bischofshofen geführt werden, am Freitag gibt es fünf Direktverbindungen Graz - Salzburg, am Samstag drei bzw. vier, am Sonntag vier bzw. fünf. (APA)
(Quelle: S24)

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