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Öffentlicher Verkehr

Große Unterschiede bei Erreichbarkeit in Salzburg

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Von den 124 regionalen Zentren in Österreich sind elf nicht mit der Bahn erreichbar, darunter auch Abtenau (Symbolbild).

Die Unterschiede bei der öffentlichen Erreichbarkeit von Salzburgs 14 regionalen Zentren sind sehr groß. Im Pongau etwa erreicht nur die Hälfte der Bevölkerung ihr regionales Zentrum mit dem Öffentlichen Verkehr innerhalb einer halben Stunde, heißt es in einer Aussendung des VCÖ am Freitag.

Neumarkt am Wallersee (Flachgau) ist Salzburgs regionales Zentrum, wo am häufigsten Züge halten. 132 Züge halten hier pro Werktag, zudem gibt es sechs Buslinien. Mit Zell am See (Pinzgau), Bischofshofen (Pongau) und Straßwalchen (Flachgau) gibt es noch vier weitere regionale Zentren in Salzburg, wo mehr als 100 Züge pro Werktag halten, Hallein liegt mit 99 nur knapp dahinter.

Salzburg: Elf Zentren nicht per Bahn erreichbar

Von den 124 regionalen Zentren in Österreich sind elf nicht mit der Bahn erreichbar, darunter auch Abtenau (Tennengau). Gering ist die Anzahl der Zughalte auch in Tamsweg mit zwölf pro Tag, in Bad  Hofgastein (21) und in Radstadt (22).

Schlechte Erreichbarkeit im Pongau

Dank der Österreichischen Raumordnungskonferenz gibt es auch Daten, wie gut die Bevölkerung im Bezirk ihr regionales Zentrum mit dem Öffentlichen Verkehr erreichen kann. Nur die Hälfte der Bevölkerung des Pongaus erreicht mit dem Öffentlichen Verkehr ihr regionales Zentrum innerhalb einer halben Stunde. Im Bezirk Tamsweg sind es an Schultagen zwei Drittel der Bevölkerung, an schulfreien Werktagen hingegen nur knapp über 50 Prozent.

VCÖ will Öffis stärken

Österreich kann seine Klimaziele nur erreichen, wenn es auch in den Regionen mehr klimaverträgliche Alternativen zum Auto gibt. In den Regionen braucht es daher ein dichteres öffentliches Verkehrsnetz sowie häufigere Bahn- und Busverbindungen, auch an schulfreien Tagen und außerhalb der klassischen Pendlerzeiten.

Autofahrten auf Fahrrad verlegen

Das Potenzial zur Verlagerung von Autofahrten auf das Fahrrad ist auch in den Regionen groß, umso mehr als Elektro-Fahrräder immer beliebter werden. Rund vier von zehn Autofahrten in den ländlichen Regionen sind kürzer als fünf Kilometer. Voraussetzung für die stärkere Nutzung des Fahrrads ist eine gute Infrastruktur für den Radverkehr.

(Quelle: SALZBURG24)

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