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Liebesbeziehung vorgespielt

57-Jähriger fällt Internetbetrüger zum Opfer

Österreicher überweist Bitcoins

SB, Internet, PC, Laptop, Tastatur, Internetbetrug.jpg SALZBURG24/Wurzer
Über Monate hat ein Internetbetrüger einem Österreicher eine Liebesbeziehung vorgespielt und ihn dazu gebracht, Bitcoins zu überweisen. Der Kriminelle ist jetzt ausgeforscht worden. (SYMBOLBILD)

Ein Österreicher ist auf einen Internetbetrüger hineingefallen. Der 57-Jährige hat seiner vermeintlichen Internetliebe Bitcoins im niedrigen sechsstelligen Bereich überwiesen. Die Salzburger Polizei hat den Kriminellen jetzt ausgeforscht.

Nach Angaben der Polizei gab sich ein 34-jähriger Nigerianer auf einer Kommunikationsplattform im Internet als junge Frau aus. 

Österreicher fällt Internetbetrüger zum Opfer

Es kam zu einem Kontakt mit einem 57-jährigen Österreicher. Diesem spielte der Betrüger von Mai bis November 2020 eine ernst gemeinte Liebesbeziehung vor. Kommuniziert wurde dabei lediglich via Email. Über Monate ließ der Betrüger seinem Opfer glauben, dass "die junge Frau" beruflich in Amerika tätig sei und Waren nach Österreich exportierte. 

57-Jähriger überweist "Frau" Bitcoins

Nach einiger Zeit gab die erfundene Frau an, dass sie Geldprobleme habe und bat das Opfer nach und nach um immer mehr Geld. Als Sicherheit wurden dem Opfer Bankdaten einer Fake-Online-Bank mit gefälschtem Kontostand bekannt gegeben, von welchem die Frau zurzeit nicht zugreifen könne. In dem Glauben, er werde das Geld wieder zurückbekommen, führte das Opfer insgesamt 18 Überweisungen in Form von Bitcoins in niedriger sechsstelliger Höhe durch. Der Täter konnte nachverfolgt und bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt werden.

(Quelle: SALZBURG24)

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