Jetzt Live
Startseite Salzburg
Kultur-Öffnung

Pfingstfestspiele finden statt

"Harte" Besucherregelung

20210316_PD2283.HR.jpg APA/Barbara Gindl
Die von der Regierung bekannt gegebenen Öffnungen ab 19. Mai kommen rechtzeitig für die Pfingstfestspiele, die vom 21. bis 24. Mai stattfinden.

Die Salzburger Pfingstfestspiele werden heuer programmgemäß über die Bühne gehen.

"Ja, sie werden stattfinden, darüber sind wir uns im Direktorium mit Cecilia Bartoli, der Prinzipalin des Festivals, einig", erklärte die Präsidentin der Salzburger Festspiele, Helga Rabl-Stadler, im "Kurier" (Sonntag-Ausgabe). Die am Freitag von der Regierung bekannt gegebenen Öffnungen ab 19. Mai kommen rechtzeitig für das Festival, das vom 21. bis 24. Mai stattfindet.

Generalprobe nicht öffentlich zugänglich

Rabl-Stadler bedauert, dass die für 18. Mai angesetzte Generalprobe von Händels Oratorium "Il trionfo del Tempo e del Disinganno" nicht öffentlich zugänglich sein kann. Die szenische Aufführung ist das zentrale Werk der diesjährigen Pfingstfestspiele, in deren Zentrum heuer die "Ewige Stadt" Rom steht. Im Vorjahr mussten die Pfingsfestspiele aufgrund der Pandemie abgesagt werden.

Nur Hälfte der Saalkapazitäten wird genutzt

Dass den neuen Regeln zufolge nur 50 Prozent der Saalkapazitäten ausgeschöpft werden dürfen, sei "hart", bei der Budgeterstellung sei man von einer Zweidrittelbelegung ausgegangen. Rabl-Stadler hofft dennoch, kein Geld aus dem Kultur-Schutzschirm der Regierung zu brauchen. Wie mit den Reisebeschränkungen und Quarantäneregeln für aus dem Ausland anreisende Künstler umgegangen werden soll, wisse sie noch nicht, "aber eines weiß ich: Alle Künstler wollen kommen", so die Festspielpräsidentin.

Auch das Wiener Konzerthaus wird am ersten Tag, an dem es möglich ist, wieder aufsperren, betonte Konzerthaus-Chef Matthias Naske im ORF-Fernsehen. Zudem werde die Saison bis Ende Juli verlängert.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 12.05.2021 um 04:18 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pfingstfestspiele-finden-statt-102917260

Kommentare

Mehr zum Thema