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13-Jähriger warf 2006 bei Veranstaltung der SPÖ-Frauen Molotow-Cocktail

Ein 18-Jähriger aus Mittersill (Pinzgau) wurde im Februar wegen wiederholter Körperverletzung ausgeforscht. Dabei stellte sich heraus, dass er im Oktober 2006 bei einer Veranstaltung der SPÖ-Frauen Mittersill einen Molotow-Cocktail geworfen hatte.

Die Polizei konnte dem mittlerweile 18-Jährigen die Tat im Jahr 2006 mittels eines DNA-Treffers nachweisen. Damals hatte ein unbekannter Täter bei der Veranstaltung der SPÖ-Frauen in der Hauptschule Mittersill einen Brandsatz (Molotow-Cocktail) geworfen. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand.

Im Februar dieses Jahres wurde ein 18-jähriger Zimmererlehrling aus Mittersill wegen wiederholter Körperverletzung ausgeforscht. Dabei stellte sich jetzt heraus, dass die DNA des Beschuldigten mit jener übereinstimmt, welche im Jahr 2006 von den Resten des Molotow-Cocktails gesichert werden konnte, meldet die Polizei am Montag in einer Aussendung.

Der Lehrling wurde mit dem Sachverhalt konfrontiert und war letztlich geständig. Der heute 18-Jährige war beim Tatzeitpunkt im Jahr 2006 erst 13 Jahre alt. Die Tat hätte keinen parteipolitisch motivierten Hintergrund gehabt, sagte der Bursch. Der 18-Jährige und sein Freund, der damals bei der Tat dabei war, werden nun bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt.

(Quelle: S24)

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