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240 Stunden Sonne auf Schmittenhöhe in Zell am See

240 Stunden und somit am meisten Sonne tanken konnte man im März auf der Schmittenhöhe bei Zell am See in Salzburg.

Österreichweit war der März 2011 der sonnigste seit 1953 und brachte somit um rund 40 Prozent mehr Sonnenschein als im Durchschnitt, wie die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Dienstag berichtete. 240 Stunden und somit am meisten Sonne tanken konnte man dabei auf der Schmittenhöhe bei Zell am See in Salzburg.

Mit rund 66 Prozent mehr Sonnenschein war Linz/Hörsching die Wetterstation mit der größten relativen Sonnenausbeute des Landes. Generell wurden im Westen 130 Prozent, inneralpin 150 Prozent, in den Gipfelregionen, im Norden und Südosten 140 Prozent der 30-jährigen Mittelwerte erreicht.

Temperaturmäßig lag der März österreichweit im Mittelfeld der vergangenen Jahre. Durchschnittlich verlief er im Osten des Bundesgebietes, leicht überdurchschnittlich mit 0,5 bis 1,5 Grad in Oberösterreich, der Steiermark und Kärnten und in Salzburg, Nordtirol und Vorarlberg erreichte das Märztemperaturmittel ein Plus von 1,5 bis 2,7 Grad. Relativ am wärmsten war es mit einem Monatsmittel von 4,6 Grad in Kitzbühel. Hier überstieg die Märztemperatur das klimatologische Mittel um 2,7 Grad. Der absolute Höchstwert wurde am 25. März in Güssing im Burgenland mit 22,6 Grad erreicht.

Unter dem sehr sonnigen und trockenen Wetterverlauf litten aber die Schneeverhältnisse in ganz Österreich. In den Niederungen und zu einem großen Teil auch in den inneralpinen Tallagen war Schnee Mangelware. In fast allen Landeshauptstädten fehlte eine geschlossene Schneedecke, die zumindest im Mittel an drei bis acht Tagen liegen sollte, so die ZAMG.

In Langen/Arlberg in Vorarlberg wurde mit nur acht Zentimeter Neuschnee (Mittel 155 Zentimeter) die geringste Neuschneemenge seit 1984 gemessen. Die maximale Schneehöhe von 28 Zentimetern wurde in der bis 1953 zurückreichenden Messreihe nur im März 1991 (15 Zentimeter) und 1972 (fünf Zentimeter) unterschritten. Aber auch im Hochgebirge war dieser Monat alles andere als schneereich. Am Sonnblick in Salzburg wurde mit nur 63 Zentimetern Neuschnee die geringste Neuschneesumme seit Beginn der täglichen Schneeaufzeichnungen im Jahr 1971 registriert.

Dass der März 2011 nicht extrem trocken ausfiel, verdankte er nur einem einzigen ergiebigen Niederschlagsereignis zur Mitte des Monats, das eine seit Ende Jänner andauernde Trockenperiode unterbrach. Nur etwa 25 bis 75 Prozent der üblichen Märzniederschlagsmengen summierten sich über weite Teile des Landes. Einzig im Rheintal, in Teilen Kärntens und der Steiermark, sowie in Wien, Teilen Niederösterreichs und dem Nordburgenland erreichten die Niederschlagssummen in etwa ihre Normalwerte. Ein deutlicher Überschuss wurde mit 125 bis 170 Prozent im Weinviertel erzielt. (APA)
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 24.08.2019 um 12:40 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pinzgau/240-stunden-sonne-auf-schmittenh246he-in-zell-am-see-59177242

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