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Neue Straße soll B168 sicherer machen

Ungesicherte Bahnübergänge zwischen Mittersill und Stuhlfelden

B168: Neue Begleitstraße zwischen Stuhlfelden und Mittersill Land Salzburg / Franz Neumayr
Start der Bauarbeiten (v.l.): Franz Stöckl (Fa. Stöckl Erdbau), Sonja Ottenbacher (Bgm. Stuhlfelden), Christian Lechner (Fa. Stöckl Erdbau), LR Stefan Schnöll, Jürgen Fuchs (Fa. Baucon), Sebastian Salchegger (Referat Straßenbau), Josef Voithofer (Amtsleitung Stuhlfelden).

Insgesamt 13 ungesicherte Übergänge auf der Strecke der Pinzgaubahn führen zwischen Stuhlfelden und Mittersill von der Mittersiller Bundesstraße (B168) als Zufahrten zu einzelnen Häusern und Wiesen. Mit einer neuen Begleitstraße können neun dieser Übergänge aufgelassen werden, so soll die Verkehrssicherheit erhöht werden.

Mittersill, Stuhlfelden

Das Sicherheitsproblem zwischen Stuhlfelden und Mittersill besteht aufgrund der örtlichen Gegebenheiten. Die B168 verläuft zwischen den beiden Ortskernen direkt neben der Bahn. "In den vergangenen Jahren sind entlang dieser Strecke immer wieder gefährliche Situationen entstanden", erklärt Landesrat Stefan Schnöll (ÖVP) zum Beginn der Bauarbeiten. Mit der Umsetzung dieser Begleitstraße entlang der Pinzgauer Lokalbahn werde in Sachen Verkehrssicherheit ein dringend notwendiger Schritt gemacht, so Schnöll.

Mehr Sicherheit für den Verkehr

Es ist kein Platz für Abbiegespuren zwischen Schienen und Straße vorhanden und Autofahrer können von hinten kommende Züge nur schlecht wahrnehmen. "Für die Anrainer bringt der lang ersehnte Neubau der Begleitstraße eine sichere Zufahrtsmöglichkeit, aber auch alle Verkehrsteilnehmer von Landestraße und Lokalbahn profitieren", ist Stuhlfeldens Bürgermeisterin Sonja Ottenbacher (ÖVP) erleichtert.

Zusätzlicher Schutz vor Hochwasser

Die neue rund 1,2 Kilometer lange Begleitstraße hat noch einen weiteren Vorteil: Sie ist Teil des Hochwasserschutzes Stuhlfelden und wird als Damm errichtet. "Durch die bewusste Aufweitung der Salzach im Gemeindegebiet entsteht zusätzlicher Überflutungsraum, die neue Straße schützt durch ihre erhöhte Bauweise die dahinterliegenden Häuser sowie die Trasse der Pinzgaubahn und die B168", so der ressortzuständige Landesrat Josef Schwaiger (ÖVP).

Bauarbeiten entlang B168 gestartet

Heuer wird der Straßendamm der gesamten Begleitstraße aufgeschüttet und nach Einbau der Frostschutzschicht eine provisorische Schotterfahrbahn hergestellt. Sobald die Rohtrasse bis zur Querung des Burgwieskanals fertig ist, folgt eine neue Brücke. Ab Mitte September wird die provisorische Begleitstraße an die B168 angebunden. Bis Ende 2020 können die Anrainer bereits über die neue sichere Eisenbahnkreuzung zu den Wohnhäusern zufahren. Neun bestehende, ungesicherte Lokalbahnübergänge können anschließend aufgelassen werden.

Land Salzburg übernimmt Kosten

Im kommenden Jahr wird nach Abklingen der Setzungen die provisorische Fahrbahn wieder entfernt und anschließend die Begleitstraße südlich der Lokalbahn asphaltiert. Die Verkehrsfreigabe ist für Ende September 2021 vorgesehen. Die Gesamtkosten betragen rund 1,7 Millionen Euro, die komplett vom Land übernommen werden, je die Hälfte davon kommt aus dem Straßenbaubudget sowie vom Gemeindeausgleichsfonds, so das Land in einer Aussendung.

(Quelle: SALZBURG24)

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