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Bergung von drei Bergsteigern aus alpiner Notlage im Pinzgau

In Maria Alm sind am Donnerstagnachmittag drei Bergsteiger östlich des 2600 Meter hohen Brandhorns in Bergnot geraten. Bergrettern fanden sie gegen 18 Uhr in erschöpften Zustand, nach einer Nacht im Biwak konnten die Einsatzkräfte mit den Wanderern am Freitag ins Tal absteigen.

Die fünfköpfige Bergsteigergruppe aus Deutschland war am Mittwoch gegen 12 Uhr über die Wasserfallscharte im Gebiet des "Steinernen Meer" auf die Biwakschachtel des Wildalm Kircherl aufgestiegen. Nach der Übernachtung brachen sie am nächsten Tag in Richtung Hochkönig auf.

Als sie bereits das kleine Brandhorn auf einer Seehöhe von ca. 2450 Meter überschritten hatten, waren drei der Bergsteiger auf Grund der schwierigen Verhältnisse überfordert und erschöpft. Sie waren nicht mehr in der Lage weiter abzusteigen. Da an dieser Stelle kein Handyempfang gegeben war, stiegen zwei der Alpinisten zurück zur Biwakschachtel und setzten dort einen Notruf ab.



Bergretter stiegen zu den erschöpften Bergsteigern auf


Auf Grund der Wettersituation war ein Flug zu den in Bergnot Geratenen nicht möglich, daher wurden die Einsatzkräfte der Bergrettung Saalfelden vom Hubschrauber des Innenministeriums unterhalb der Torscharte auf einer Seehöhe von 1900 Metern abgesetzt. Von dort stiegen sie bei Schnee und Einbruch der Dunkelheit in Richtung Brandhorn auf. Gegen 18 Uhr konnten sie die erschöpften Bergsteiger endlich finden. Die Retter brachten die geschwächten Bergsteiger zur Biwakschachtel zurück, wo sie die Nacht verbrachten. Am nächsten Tag begleiteten sie die Alpinisten sicher ins Tal zurück. Im Einsatz waren elf Mann der Bergrettung Saalfelden, ein Hubschrauber des Innenministeriums und ein Alpinpolizist.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 15.07.2019 um 08:13 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pinzgau/bergung-von-drei-bergsteigern-aus-alpiner-notlage-im-pinzgau-59239591

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