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Betrüger prellt Hotel in Zell am See um 30.000 Euro

Der angebliche Reisevermittler hat das Geld seiner Gäste nicht weitergegeben. APA/dpa/PatrickSeeger
Der angebliche Reisevermittler hat das Geld seiner Gäste nicht weitergegeben.

Ein Österreicher, der sich als Reisevermittler ausgab, hat einen Hotelier in Zell am See in der Sommersaison 2016 offenbar um rund 30.000 Euro betrogen. Der 59-Jährige soll das Geld für den Transfer und die Unterkunft arabischer Gäste zwar kassiert, die Beträge aber nicht an das Hotel weitergeleitet haben.

Der in Wien lebende Mann wird laut Polizei bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt.

Existenz von Reisebüro nicht bestätigt

Der Verdächtige gab an, für ein ägyptisches Reisebüro tätig zu sein. Die Existenz dieses Büros konnte aber bisher nicht bestätigt werden, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung der Landespolizeidirektion Salzburg. Den Ermittlern zufolge ist es unwahrscheinlich, dass die ausständigen Forderungen noch beglichen werden. Der Österreicher besitze zudem keine Gewerbeberechtigung. Bei den Gästen handelte es sich um Reisegruppen aus verschiedenen arabischen Ländern.

(APA)

(Quelle: S24)

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