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Angehöriger schlägt Alarm

Pinzgauer (76) verunglückt bei Wanderung tödlich

Große Suchaktion in Bruck an der Glocknerstraße

Ein 76-jähriger Bergsteiger ist bei einer Wanderung in Bruck an der Glocknerstraße (Pinzgau) tödlich verunglückt. Der Einheimische wurde gestern vermisst gemeldet, heute haben ihn Einsatzkräfte leblos im Bereich der „Drei Brüder“ entdeckt.

Bruck an der Großglocknerstraße

Ein Angehöriger verständigte gestern Abend die Einsatzkräfte, da der 76-Jährige noch nicht von seiner Wanderung im Bereich der "Drei Brüder" in Bruck an der Großglocknerstraße zurückgekehrt sei.

Großangelegte Suchaktion in Bruck an der Glocknerstraße

Die Suchaktion der Bergrettungsortsstellen Fusch, Zell am See und Kaprun, unterstützt von Suchhunden, Polizei, Freiwilliger Feuerwehr und Hubschrauberteam startete am Dienstagabend um 19 Uhr. „Wir mussten gegen Mitternacht die Suche ergebnislos abbrechen“, sagt Einsatzleiter und Ortsstellenleiter von Fusch, Paul Hasenauer. Auch ein Polizeihubschrauberteam unterstützte noch in der Nacht den Einsatz bei starkem Nebel.

„Wir haben dann früh am Morgen die Suche fortgesetzt“, so Hasenauer, „der Mann war ortskundig und häufig in diesem Gebiet unterwegs. So konnten wir auch von ihm Gipfelbucheinträge am Schafelkopf und Stolzkopf entdeckt. Unsere Vermutung war es, dass er beim Abstieg vom Langweidkogel gestürzt war. Das hat sich leider auch bestätigt." Das Team der Libelle hat beim Sichtflug den Mann auf einer Seehöhe von etwa 1.800 Metern gesichtet. Er dürfte im steilen und felsigen Gelände abgestürzt sein, teilt die Bergrettung Salzburg in einer Aussendung mit.

Leiche am Vormittag geborgen

Am Vormittag konnte der tödlich abgestürzte 76-Jährige mittels Polizeihubschrauber Libelle im Bereich des Langweidkogel lokalisiert und eine Seilbergung durchgeführt werden, berichtet die Polizei abschließend. Die genaue Unfallursache war zunächst nicht bekannt.

Insgesamt standen neben 27 Bergrettern, sechs Suchhunde-Teams und Alpine Einsatzgruppe (AEG) der Polizei auch 24 Mitglieder der FF Bruck im Einsatz.

(Quelle: SALZBURG24)

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