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Absage stand im Raum

Bund garantiert Saalbach-Hinterglemm 15 Mio. Euro für Ski-WM

Organisator Gensbichler "überlegte, ob wir alles hinwerfen"

Skifahren, Saalbach, Ski-WM APA/BARBARA GINDL
Das Sportministerium hat Saalbach-Hinterglemm die Fördersumme nun bestätigt. Eine Rückgabe der WM an den ÖSV stand bereits im Raum. (ARCHIVBILD)

15 Millionen Euro an Förderung wird es für die Austragung der alpinen SKi-WM 2025 in Saalbach-Hinterglemm (Pinzgau) vom Bund geben. Die Bundesregierung habe bereits die Zusage erteilt, heißt es am Freitag. Zuvor hatten die Organisatoren bereits eine Rückgabe der WM in den Raum gestellt.

Saalbach-Hinterglemm

Die österreichische Bundesregierung hat die Zusage von 15 Millionen Euro Förderung für infrastrukturelle Maßnahmen im Hinblick auf die alpinen Ski-WM 2025 in Saalbach-Hinterglemm gegeben. Das sagte ein Sprecher des Sportministeriums von Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) am Freitag der APA. Die Garantie liege nun zur Endausfertigung im Finanzministerium, was auch ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer zeitgleich bestätigte.

Saalbach-Hinterglemm_Ski-Wm APA/BARBARA GINDL
v.l.n.r.: Bürgermeister von Saalbach Alois Hasenauer, ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober, der OK Chef für die Alpine Ski-WM Saalbach/Hinterglemm Bartl Gensbichler und Tourismus-Obmann Heinz Fuchs bei einem Pressegespräch am Dienstag, 3. Mai 2022, in Salzburg. 

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Gensbichler: "Überlegen, ob wir alles hinwerfen"

Saalbachs OK-Chef Bartl Gensbichler hatte zuvor in den "Salzburger Nachrichten" einen Stopp der notwendigen Arbeiten für die WM verkündet, da die Zusicherung der fehlenden Millionen für Infrastrukturmaßnahmen noch ausständig sei. Man werde "spätestens bis Mitte, Ende Juni warten und dann überlegen, ob wir alles hinwerfen", sagte Gensbichler der Zeitung (Freitagsausgabe). Danach müsse man die WM dem Österreichischen Skiverband zurückgeben. Für Aufregung hatte auch gesorgt, dass in der Saison 2022/23 keine Herrenrennen im Pinzgauer Skiort vorgesehen sind. Auch das Weltcupfinale 2024 scheint gestrichen.

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"Für uns ist das Finale eigentlich gestorben", wird ​Saalbachs OK-Chef Bartl Gensbichler zitiert. 

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Vorgehen nicht mit ÖSV abgestimmt

Scherer erklärte dazu, dass die Vorgehensweise nicht mit dem ÖSV abgestimmt gewesen sei. "Gewisse Aussagen, die da getroffen wurden, wurden bevor ich gewisse Informationen mit Saalbach besprechen konnte, getroffen. Es geht ja um ein Infrastrukturpaket in Saalbach, das sich schon ein bisschen länger hinzieht. Wir haben letzte Woche schriftlich die Bestätigung bekommen seitens des Sportministeriums", sagte Scherer.

(Quelle: APA)

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