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Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) nimmt Liftkartenpreise ins Visier

Die Bundeswettbewerbsbehörde nimmt Österreichs Skilifte ins Visier. APA/HANS KLAUS TECHT
Die Bundeswettbewerbsbehörde nimmt Österreichs Skilifte ins Visier.

Der Preisgestaltung von Liftkarten in den Skihochburgen wird künftig in den Fokus der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) rücken. Dies kündigte BWB-Chef Theodor Thanner gegenüber der "Tiroler Tageszeitung" (Montagausgabe) an. Denn "auffällig" sei etwa, dass diese in großen Skigebieten alle um die 51 oder 52 Euro kosten, und zwar unabhängig von den Pistenkilometern, so Thanner.

Insbesondere bei Kartenverbünden sowie bei weiteren Zusammenschlüssen zu Kartenverbünden oder bei Skigebietsfusionen will die BWB näher hinschauen. Laut Erhebung des Vereins für Konsumentenschutz (VKI) vom vergangenen November kostet eine Erwachsenen-Tageskarte im Skigebiet Kitzbühel mit 53 Euro am meisten, hieß es in dem Bericht.

Tageskarte in Saalbach-Fieberbrunn für 52 Euro

Dahinter folgten Arlberg, Ischgl, Saalbach-Fieberbrunn und Sölden mit Tagestickets für jeweils 52 Euro. Acht weitere Skigebiete, darunter Zillertal 3000, Zillertal Arena und Obergurgl-Hochgurgl, verlangten für eine Erwachsenen-Tageskarte 50 bis 51,50 Euro.

(APA)

(Quelle: S24)

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