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Despacito oder „Des passt mir so“: Viraler Hit aus Hollersbach

Die Hollerstauden interpretierten den Sommerhit Despacito auf ihre Art. Die Hollerstauden/Facebook
Die Hollerstauden interpretierten den Sommerhit Despacito auf ihre Art.

Despacito ist nicht nur ein milliardenfach geklickter Hit, sondern regt Musiker auch gerne zu kreativen Cover-Versionen an. Nach einem schnarchenden Mann und dem „Austrian Style“ gibt es jetzt „Des passt mir so“ – eine Art Liebeserklärung ans Dirndl. Wir haben nachgefragt, wie der virale Hit der Hollersbacherinnen von „Die Hollerstauden“ entstanden ist.

„Und wenn i den Leberkas mit Genuss verschlinge, donn merk i scho die Ringe“, heißt es in „Des passt mir so“, der Pinzgauer Version des Sommerhits Despacito. Aus dieser Zeile wird klar: Sich einer Diät unterzuordnen, das ist nicht das Ding der Hollersbacher Musikerinnen „Die Hollerstauden“.

Das Dirndl sorgt immer für die richtige Figur

„Im Dirndl schadet es nicht, wenn du ein bisschen was dran hast“, sagt Sängerin Eva Gschwandtner im Gespräch mit SALZBURG24. Der Song von ihr und ihren Kolleginnen Eva Gruber und Vera Egger sei als Aufruf zu verstehen, sich nicht zu sehr über ein paar Gramm zu viel auf den Hüften Sorgen zu machen, wie sie weiter erklärt. „Man soll sich wohlfühlen, das ist wichtig“, meint die Hollersbacherin. Die Botschaft kommt an: 3,2 Millionen Mal wurde der spontan aufgenommene Song bisher angesehen, mehr als 42.000 Mal geteilt. „Wir sind schon ein bisschen überrascht“, freut sich Gschwandtner über den plötzlich Erfolg.

So entstand „Des passt mir so“

Die Hollerstauden sind ein eingespieltes Team, seit Kindheitstagen musizieren die drei Mütter gemeinsam quer durch alle Genres. Zuletzt war das Trio auf der Suche nach einem Sommerhit. Da war Despacito von Luis Fonsi natürlich naheliegend. Das Original kam Eva Gschwandtner aber schon aus den Ohren heraus. Nach kurzem Überlegen zu ähnlich klingenden Worten kam sie, in Gedanken an ein leicht zwickendes Dirndl, auf „Des passt mir so“. Der Rest des Textes sprudelte in 15 Minuten aus ihr heraus. Auf der Fahrt zu einem Wirt wurde das Lied spontan aufgenommen und auf Facebook veröffentlicht. „Wenn wir gewusst hätten, dass es so ausstrahlt, hätten wir besser gesungen“, scherzt Gschwandtner über den unerwarteten Erfolg. Die Botschaft der Hollerstauden hat trotzdem – oder gerade deswegen – ein Millionenpublikum erreicht: „Ich hoffe, dass alle Dirndl tragen und das Leben genießen.“

https://www.youtube.com/watch?v=kJQP7kiw5Fk

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