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Elektrobus: Zell am See übernimmt Vorreiterrolle beim Öffi-Verkehr

Der Testbus hat auch Landesrat Hans Mayr (2. v. r.) überzeugt. Neumayr
Der Testbus hat auch Landesrat Hans Mayr (2. v. r.) überzeugt.

Ganze 250 Kilometer ohne nachladen schaffen die Elektrobusse, die derzeit im Zell am See getestet werden. Man folgt damit einem chinesischen Vorbild.

Zell am See übernimmt gerade eine Vorreiterrolle in Österreich was elektrobetriebenen öffentlichen Verkehr angeht. In der Pinzgauer Gemeinde wird derzeit ein Elektrobus gestestet. Dieser Testbus wurde von der Firma ÖCW GmbH, einem österreichisch-chinesischen Wirtschaftsinstitut mit Sitz in Mittersill, nach Österreich gebracht und wird bis Ende Jänner in der Region Zell am See/Kaprun auf seine Eignung im Stadtverkehr oder auch im Zubringerdienst zu den Skigebieten getestet. Untergestellt ist der Bus während seiner Probezeit in der ÖBB-Postbusgarage in der Brucker Bundesstraße in Zell am See.

Zell: 250 Kilometer im Elektrobus

Verkehrslandesrat Hans Mayr (Team Stronach) konnte sich bei der Testfahrt vom leisen und emmissionsfreien Antrieb des BYD-Elektrobusses überzeugen. Dieser Bus kann ohne Nachladung bis zu 250 Kilometer fahren, die Batterien sind in fünf Stunden wieder aufgeladen. Laut Hersteller überzeugen Busse dieser Art mit einem großen Drehmoment beim Anfahren und seien deshalb für den Personenverkehr mit vielen Zustiegsstellen sehr gut geeignet.

China als Vorbild

Die Firma "Build your dreams", BYD, ist führend in der Batterietechnik. An die 3.000 Elektrobusse dieser Art sind bereits in China im Einsatz, auch in vielen europäischen Hauptstädten fahren bereits die BYD-Elektrobusse bzw. werden dort getestet.

(Quelle: S24)

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