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Pinzgauerin reanimiert

Frau in Bramberg von Betonmassen verschüttet

Salzburger Polizei ermittelt gegen Baufirma

christophorus1003200918.jpg Neumayr/Archiv
Nach erfolgreicher Reanimation in Bramberg wurde die Frau ins Spital geflogen. (SYMBOLBILD)

Bei einem schweren Unfall auf einer familieneigenen Baustelle in Bramberg am Wildkogel (Pinzgau) wurde am Donnerstag eine Frau von tonnenschweren Betonmassen verschüttet. Die 62-Jährige musste reanimiert werden und kam mit dem Notarzthubschrauber ins Spital.

Bramberg am Wildkogel

Schlimme Szenen spielten sich in den Nachmittagsstunden im Bramberger Ortsteil Mühlbach im Pinzgau ab: Die Einheimische hatte gemeinsam mit ihrem Enkelsohn (14) auf der Hausbaustelle der Familie mitgeholfen. Als die beiden die Schalung und die Steher der bereits vor rund drei Wochen eingeschalten Wendelstiege im Untergeschoß entfernten, brach die Betonstiege als Ganzes herab, drehte sich und verschüttete die Frau.

Schwerer Unfall im Pinzgau

Nur durch das Aufschneiden des frisch gedeckten Daches konnte ein Zugang für einen Kran durch das Stiegenhaus geschaffen werden. Erst dann konnte die Betonstiege angehoben werden, um die eingeklemmte Frau unter der rund 3,5 Tonnen schweren Konstruktion hervorzuziehen.

Frau in Bramberg reanimiert

Die anwesenden Feuerwehrleute sowie Notarzt und Sanitäter führten sofortige Reanimationsmaßnahmen durch. Die 62-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen mit dem Notarzthubschrauber in das Klinikum Schwarzach geflogen.

Wie eine Sprecherin der Polizei zur APA sagte, wurde die Stiege von einer Baufirma errichtet. "Es wurden Ermittlungen eingeleitet. Außerdem wird ein Bausachverständiger beigezogen."

(Quelle: SALZBURG24)

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