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Glockner Hochalpenstraße

"Vespa-Rekordler" nicht von Polizei gestoppt?

Zweifel an Darstellung des 41-Jährigen

Einen Weltrekordversuch startete der Oberösterreicher Günter Schachermayr am Wochenende: Er plante mit einem Sack über dem Kopf mit seiner Vespa die Großglockner Hochalpenstraße zwischen Salzburg und Kärnten zu befahren, wurde aber von der Polizei gestoppt. Diese äußert nun massive Zweifel an den Aussagen des 41-Jährigen. "Keiner der örtlich zuständigen Dienststellen ist etwas von einer Kontrolle bekannt", sagte Polizeisprecher Hans Wolfgruber.

Die Exekutive hat den Zweirad-Stuntman darum schriftlich um Aufklärung gebeten. Denn sollte er tatsächlich von Beamten aufgehalten worden sein, könnte auch der Verdacht eines Amtsmissbrauchs im Raum stehen, weil die Amtshandlung nicht gemeldet wurde. Schachermayr selbst wollte sich auf APA-Anfrage nicht zu der behaupteten Kontrolle äußern. "Ich sage dazu nichts. Wir recherchieren gerade, was da passiert ist", meinte er knapp.

Weltrekord-Versuch auf Glockner Hochalpenstraße

Der 41-jährige Maschinenbauingenieur aus Oberösterreich, der mit seinem Zweirad laut eigenen Aussagen schon 21 Weltrekorde aufgestellt hat, wollte zu Allerheiligen auf seiner Vespa die 46 Kilometer lange Großglockner Hochalpenstraße mit ihren 36 Kehren im Blindflug absolvieren (wir haben berichtet). Dazu stülpte er sich einen blickdichten Sack über den Kopf. Von einem Begleitfahrzeug per Funk dirigiert fuhr er dann die an diesem Tag für einspurige Fahrzeuge eigentlich gesperrte Panoramastraße hoch. Seinen Angaben zufolge wurde er nach 14,7 Kilometern von der Zivilstreife gestoppt. "Ein neuer Weltrekord ist es trotzdem", betonte Schachermayr nach der Fahrt.

(Quelle: APA)

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