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Halbzeit beim Bau von Kraftwerk in Gries

Vor einem Jahr erfolgte der Spatenstich für das Salzach-Kraftwerk Gries (Pinzgau). Salzburg AG und Verbund vermelden nun Halbzeit, zumindest, was den unmittelbaren Kraftwerksbau betrifft. Die Salzach ist jedenfalls umgeleitet worden und fließt nun durch den bereits fertiggestellten Bauteil.

Bis zur endgültigen Fertigstellung wird allerdings noch etwas Zeit vergehen. Noch eineinhalb Jahre planen die Betreiber bis zum Abschluss des Probebetriebes und der endgültigen Inbetriebnahme des Werks. Der Baufortschritt entspreche den Planungen, heißt es in einer Aussendung am Mittwoch.

Erstes Wehr steht, Salzach umgeleitet

Das Kraftwerk Gries wird in Trockenbauweise errichtet. Das bedeutet, dass die Baugrube abgedichtet wird und sämtliche Arbeiten weitgehend unbeeinflusst von der Salzach erfolgen können. Der rechtsufrige Kraftwerksbauteil wurde nun fertiggestellt und das erste Wehrfeld eingebaut. Um mit der Errichtung des linken Baukörpers, ebenfalls in Trockenbauweise, beginnen zu können, wurde die Salzach umgeleitet. Seit Dienstagnachmittag fließt die Salzach durch das bereits fertige erste Wehr.

Das erste Wehr auf der linken Uferseite steht bereits. Foto: Verbund/Salzburg AG Salzburg24
Das erste Wehr auf der linken Uferseite steht bereits. Foto: Verbund/Salzburg AG

Fertigstellung 2019

2019 wird das Kraftwerk in Vollbetrieb gehen und mit einer Leistung von 8,85 Megawatt und einer Jahreserzeugung von 42 Millionen Kilowattstunden Strom aus Wasserkraft für mehr als 10.000 Haushalte erzeugen. Die Investitionskosten betragen rund 50 Millionen Euro, die sich die Projektpartner Verbund und Salzburg AG teilen. Auch das Land Salzburg beteiligt sich an dem Projekt mit einer finanziellen Förderung.

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(Quelle: S24)

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