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Heikle Rettung eines Bergsteigers vom Wiesbachhorn in Kaprun

Der Hubschrauber brachte den Mann unverletzt ins Tal. Bergrettung Kaprun
Der Hubschrauber brachte den Mann unverletzt ins Tal.

Ein Bergsteiger war am Mittwoch zu erschöpft, um vom Großen Wiesbachhorn in Kaprun (Pinzgau) absteigen zu können. Der Mann alarmierte die Rettungskräfte und sagte, er würde sich "irgendwo am Gletscherrand befinden", berichtet die Polizei. Ein Rettungshubschrauber fand den Mann schließlich auf 3.400 Metern.

Als der Mann die Einsatzkräfte über seine Notlage informierte, konnte er als Anhaltspunkt nur die Sicht auf ein grünes Welldach angeben. Ein Polizeihubschrauber startete einen Suchflug, die Bergretter aus Kaprun waren bereits auf der Suche nach dem Abgängigen.

Wie die Bergrettung mitteilt, verirrte sich der Mann aus dem Burgenland im aufziehenden Nebel. Die Einsatzkräfte vermuteten den Mann zunächst oberhalb des Schwaigerhauses am Kaindlkees.

Verirrter Bergsteiger am Wiesbachhorn geborgen

Im Bereich der Wielingerscharte, auf 3.400 Metern Seehöhe, konnte die Crew des Hubschraubers "Libelle" den Mann schließlich entdecken. Weil eine Bergung mit Tau aufgrund der Witterung nicht möglich war, stiegen die Bergretter zu dem Mann auf. Anschließend stiegen sie mit ihm bis zum oberen Fochezopf ab. Von dort holte der Hubschrauber sie ab und brachte alle unverletzt ins Tal. Der 48-Jährige ist ersten Erhebungen der Polizei zufolge beim Abstieg am Kaindlgrat vom Weg abgekommen. Er hat sich daraufhin verirrt und war schlussendlich zu erschöpft, um selbstständig absteigen zu können.

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