Jetzt Live
Startseite Pinzgau
50.000 Euro Schaden

Pinzgauer mit Interpol-Masche hinters Licht geführt

Online-Betrug nach Kreditkartenzahlung

symb_onlinebetrug PIXABAY
Der Pinzgauer überwies rund 50.000 Euro. (SYMBOLBILD)

Rund 50.000 Euro dürfte ein 40-jähriger Pinzgauer an Betrüger verloren haben. Er wurde Opfer der Interpol-Masche.

Am Montag hatte der 40-Jährige über seine Kreditkarte eine Registrierungsgebühr für eine geplante Reise bezahlt, so die Polizei Salzburg am Donnerstag in einer Aussendung. Danach sei er von einem vermeintlichen Interpol-Mitarbeiter angerufen worden.

So funktioniert die Interpol-Masche

Dabei wurde dem Pinzgauer mitgeteilt, dass gegen ihn wegen verdächtiger Geldtransfers ermittelt werde, es dafür aber eine "Problemlösung" durch einen "Sachbearbeiter" gebe. Das Opfer nahm nun seinerseits Kontakt mit diesem vermeintlichen Sachbearbeiter auf und installierte auf dessen Anweisung die App "AnyDesk" auf seinem Handy.

Betrüger setzen Pinzgauer massiv unter Druck

Mit der Drohung, seine Urlaubsreise nicht antreten zu können, wenn er nicht sein ganzes Bankkonto an Interpol transferiere, wurde der Mann massiv unter Druck gesetzt. Durch Überweisungen mittels Kryptowährung und dem Ankauf von Google Play Gutscheinkarten und weiteren Überweisungen mittels Apps bezahlte er bis 27. Juli insgesamt rund 50.000 Euro.

Derzeit wird noch ermittelt, ob der gesamte Betrag weg ist oder Teile rücktransferiert werden können, so die Exekutive abschließend.

(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 15.08.2022 um 03:02 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pinzgau/interpol-masche-kostet-pinzgauer-50-000-euro-124897396

Kommentare

Mehr zum Thema