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Barnaby disqualifiziert

Salzburger Hollaus bei Ironman Zell am See doch am Podest

Lokalmatador wird Dritter

Lukas Hollaus Iron Man Zell am See 2022 Zell am See-Kaprun Tourismus
Lokalmatador Lukas Hollaus jubelt über Platz drei beim Ironman in Zell am See.

Trotz des Regens konnte der Salzburger Lukas Hollaus am Sonntag beim Ironman Zell am See jubeln: Der Lokalmatador holte sich Platz drei.

Zell am See, Kaprun

Schwimmen im glasklaren Wasser des Zeller Sees, Laufen an dessen Ufer und Radfahren durchs Salzburger Land. Was sich ein bisschen wie ein Urlaubsprogramm anhört, ist eine wahre Belastungsprobe. Dieser stellten sich am Sonntag rund 4.000 Spitzensportler:innen aus 50 Nationen beim Ironman 70.3-Rennen in Zell am See.

Bereits um 11.00 Uhr sind nacheinander die Athlet:innen aus den verschiedenen Klassen gestartet. Als erster lief nach 3:50,24 Stunden der deutsche Frederik Funk durch das Ziel, hinter ihm folgten der Italiener Gregory Barnaby und Vorjahressieger Jan Stratmann aus Deutschland. Der schnellste Österreicher Lukas Hollaus landete zuerst auf Platz vier und verpasste somit das Podest.

Salzburger Hollaus rückt aufs Podest nach

Nachdem Barnaby aufgrund der Überquerung der Mittellinie bei der Abfahrt vom Filzensattel hinunter aber nachträglich disqualifiziert worden ist, schaffte es Hollaus auf Rang drei.

Bei den Damen ging der Sieg an die Britin Emma Pallant dahinter landeten die Australierin Grace Thek und die Italienerin Giorgia Priarone.

The #IM703Zell Men's Pro Podium

Your IRONMAN 70.3 Zell am See men's podium! ???? Frederic Funk 3:50:24 ???? Gregory Barnaby +00:43 ???? Jan Stratmann +01:39 ???? presented by Athletic Brewing Company | #IM703Zell

Gepostet von IRONMAN Austria am Sonntag, 28. August 2022

Zielschluss ist für alle Athlet:innen um 20.00 Uhr.

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Der Schwimmstart im Strandbad Schüttdorf mit Blick auf das Grand Hotel

Ironman feiert 10. Jubiläum in Zell am See

Der diesjährige Ironman in Zell am See steht wieder vor der Tür, diesmal mit dem zehnjährigem Jubiläum. Bei den Veranstaltern ist die Vorfreude groß, der Triathlon steht am Sonntag am Plan.

Mure geht bei Ironman-Strecke ab

Bereits am Vormittag gab es Schwierigkeiten bei dem Rennen: Eine Mure verschüttete einen Teil der Radstrecke zwischen Hinterthal und Saalfelden, wie der ORF berichtet. Der Straßenverkehr war davon nicht betroffen, da dieser Abschnitt wegen des Triathlons gesperrt war. Die Feuerwehr musste ausrücken, um die Strecke wieder freizuräumen.

Ironman sorgt für Straßensperren in Zell am See

Während die Athlet:innen an ihre Grenzen gingen, mussten auch Anwohner:innen Geduld beweisen. Denn rund um den Triathlon wurden einige wichtige Straßen gesperrt, informiert der ÖAMTC. Zu Verkehrsbehinderungen kommt es vor allem auf der Radroute, Zell am See - B311 – Lend - L216 – Dienten – B164 – Maria Alm – Gemeindestrassen – Maishofen – B311 – Zellermoos – B168 – Kaprun.

Von Osten her konnte man kurzfristig nicht zum Großglockner und Felbertauern zufahren. In Zell am See selbst wurden schon am Freitag einige Straßen gesperrt.

(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 04.12.2022 um 02:04 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pinzgau/ironman-zell-am-see-lukas-hollaus-dritter-126267304

Kommentare

RGR

Sehe ich genau gleich, absolute Frechheit! Die sollen einfach ein paar mal um den See radeln und gut ist es. Habe vor Corona den Ironman in Whistler erlebt, dort wurden auf einer ca. 5 km langen Strecke Runden gefahren und der Straßenverkehr wurde nur minimal eingeschränkt.

Franz

Diese tolle Veranstaltung könnte viel weniger Nichtbetroffene verärgern, wenn man nicht größenwahnsinnig die wichtigsten Hauptstraße incl,. Umfahrungstunnel über viele Stunden in der Hauptreisesaison blockieren würde. Man könnte das Radfahren ohne Piesendorf nur im Gebiet Zell am See ( Straße nach Piesendorf hinter Baumbar benutzen) absolvieren und den Schmittentunnel als Umleitung aller Nichtbeteiligten nutzen. Aber die Itronman Veranstalter agieren nach dem Motto: "Mir san mir, weil mir mir san" und die Wichtigkeit der Veranstaltung erkennt man an der Größe der Straßensperren, deshalb fährt man in St. Pölten gleich auf der Autobahn. Einfach abgehoben!

PaulH

Alles schön und gut. Aber deswegen den ganzen Bezirk für Stunden für jedweden Verkehr zu sperren ist ein bodenlose Frechheit! Was ist wenn ein Notfall eintritt? Habe absolut nichts gegen Sportveranstaltungen, aber das hier ist ein no go! Entweder man findet für das Radrennen eine andere Route, oder für den normalen Verkehr werden Ausweichstrecken geschaffen! Es kann und darf nicht sein das man deswegen quasi eingesperrt wird!

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