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"Komm - Bleib": Oberpinzgau kämpft gegen Abwanderung

Im Oberpinzgau haben sich neun Gemeinden zur Initiative „Komm – Bleib“ zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie qualifizierte Facharbeitskräfte zurückholen.

Bramberg, Hollersbach, Krimml, Mittersill, Neukirchen, Niedernsill, Uttendorf, Stuhlfelden und Wald beteiligen sich gemeinsam an der Aktion. Zielgruppe sind vor allem jene Oberpinzgauer, die nach der Lehre in die weite Welt gegangen sind.  Unterstützung kommt vom Leader-Projekt der Europäischen Union. Die Betriebe der Region werden beim Unternehmertag am Freitag umfassend über das Projekt informiert.

Abwanderung trotz wirtschaftlich guter Situation

Obwohl die wirtschaftliche Situation gut ist, wandert die Bevölkerung ab. Die Region hat zwar überdurchschnittlich viele und gut ausgebildete Lehrlinge, aber mit dem Lehrbrief in der Tasche verlassen  viele junge Menschen den Oberpinzgau in alle Himmelsrichtungen, um anderswo beruflich Fuß zu fassen. Alleine im Zeitraum 2001 bis 2010 hat die Region 6,4% seiner Einwohner durch Abwanderung verloren.

Projekt „Komm – Bleib“ mit neuer Anlaufstelle

Gegen diese Landflucht wehren sich nun alle neun Gemeinden des  Oberpinzgaus. „Wir wollen die Abwanderung gemeinsam stoppen und eine Trendumkehr erreichen. Die Zahl der unselbständig Beschäftigten in der Region soll von derzeit 6.800 auf 8.000 gesteigert werden. Hier setzt das Projekt ‚Komm – Bleib‘ an“, erklärt der Oberpinzgauer Regionalverbandsobmann und Mittersiller Bürgermeister Wolfgang Viertler bei der Projektpräsentation am Mittwoch.
(Quelle: S24)

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