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Massive Kritik an Fohlen-Versteigerung in Maishofen

In Maishofen findet am Dienstag die letzte große Fohlen-Versteigerung des Jahres statt. Massive Kritik gegenüber dieser Veranstaltung übt die Tierschutzorganisation Animal Spirit: „Die Fohlen werden zu früh ihren Müttern entrissen, auf Fohlenauktionen gezerrt und schließlich hunderte Kilometer in italienische Mastfabriken oder Schlachthöfe gekarrt.“

"Letzten Dezember haben wir eine Petition gegen die Schlachtfohlen-Zucht mit ca. 5000 Unterschriften an das Landwirtschafts-Ministerium übergeben; Minister Niki Berlakovich hatte allerdings keine Zeit für uns wegen anderer "wichtiger" Termine, so Tierarzt und Animal Spirit-Obmann Franz-Joseph Plank am Montag in einer Aussendung. Bei den Fohlen-Versteigerungen, die neben Maishofen auch in Ebbs, Stadl Paura, Abtenau, Schladming, Feldkirchen und Gmünd stattfinden, würden laut Plank die Viehhändler die oft nur vier Monate jungen Fohlen zu Schnäppchen-Preisen ersteigern.

Fohlen-Versteigerung am Dienstag in Maishofen

Am Dienstag sind in Maishofen knapp 250 Noriker- und Haflinger-Fohlen sowie –Pferde  angemeldet. „Sämtliche Tierkinder, die nicht von Privaten oder Tierschützern aufgekauft werden, werden auch diesmal wieder nach Italien für die Gaumen der italienischen "Gourmets" gehen“, so Plank. Die Tierschutzorganisation will möglichst viele Fohlen freikaufen und wird auch mit Infostand, Transparenten und Videofilmen über den "langen und brutalen Weg der Fohlen in italienische Schlachthäuser" informieren.
(Quelle: S24)

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