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Rettungskräfte in Mittersill mit Schusswaffe bedroht

Waffe APA/Hans Klaus Techt
Ein 26-Jähriger hat in Mittersill die Besatzung eines Rettungswagens mit einer Waffe bedroht. (SYMBOLBILD)

Mit einer Pistole hat Samstagnacht in Mittersill (Pinzgau) ein vorerst Unbekannter den Lenker eines Rettungswagen bedroht und gefordert, dass er ihn heimfahren solle. Der Rot-Kreuz-Fahrer brauste ohne den ungebetenen Passagier davon und sah nach kurzer Fahrt eine Polizeistreife, der er den Vorfall schilderte. Die Beamten leiteten daraufhin eine Fahndung ein, berichtete die Polizei am Montag.

Mittersill

Als der 20 Jahre alte Lenker des Rettungsfahrzeugs und seine 19-jährige Beifahrerin mit der Waffe bedroht wurden, fuhr er unverzüglich weiter. Er konnte nur wenig später eine Polizeistreife anhalten und den Vorfall schildern. Nach rascher Fahndung entdeckten die Polizeibeamten drei Personen, die sofort das Weite suchten und dabei eine Dose wegwarfen. In dieser befanden sich zwei Tabletten, laut Polizei dürfte es sich um Suchtmittel handeln.

Fahndungserfolg in Mittersill

Wenig später hielten die Polizisten zwei Männer aus dem Irak (19 und 21 Jahre alt) an, deren Personsbeschreibung schließlich auf die Spur eines 26-jährigen Einheimischen führte. Sonntagabend nahmen Cobra-Beamte den Mann in dessen Wohnung fest. Dort entdeckten die Ermittler eine Schreckschusspistole. Der 26-Jährige gab die Tat zu, einen Grund dafür konnte er allerdings nicht nennen. Er wird wegen des Verdachts der schweren Nötigung angezeigt.

(APA)

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