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Mord in Zell am See

Polizei nimmt zweiten Verdächtigen fest

17-Jähriger soll zur Tat genötigt worden sein

zell2.jpg VOGL-perspektive.at
In diesem Haus in Zell am See kam es zum Mord.

Im Fall einer 20-jährigen Pinzgauerin, die am 20. Oktober in Zell am See erschossen wurde, wurden am Samstag neue Details bekannt. Neben dem festgenommenen 17-Jährigen wurde jetzt ein 18-Jähriger verhaftet. Er wird von dem Jüngeren, der der Tat gestanden haben soll, massiv beschuldigt.

Der 17 Jahre alte Verdächtige, der am Wochenende vor Weihnachten festgenommen wurde, soll am 9. Jänner nach Absprache mit seinem Verteidiger Michael Ringl die Tat vor der Neuropsychiaterin Gabriele Wörgötter zugegeben haben. Das veröffentlichte die APA Freitagabend und bezog sich auf den Verteidiger des jungen Mannes – SALZBURG24 hat berichtet.

17-Jähriger soll zur Tat angestiftet worden sein

Auch die Pressestelle der Polizei gab am Samstag bekannt, dass der 17-jährige Beschuldigte die Tat im Zuge seiner neuropsychiatrischen Begutachtung die Tat gestanden haben soll. Dabei gab er auch weitere Details bekannt.

Unter anderem beschuldigte er einen 18-jährigen Pinzgauer, ihn zum Umbau der Schreckschusswaffe und in weiterer Folge zur Tat genötigt zu haben. Bei der Tatausführung soll er als Fahrer fungiert haben.

Polizei nimmt 18-Jährigen im Pinzgau fest

Die Polizei nahm den 18-Jährigen am späten Freitagnachmittag an seiner Wohnadresse im Pinzgau fest. Er werde "nach Abschluss der notwendigen Erstmaßnahmen" in die Justizanstalt Salzburg gebracht, heißt es von seiten der Polizei am Samstag. Der Mann sei zum Tatvorwurf nicht geständig.Und weiter: „Die Ermittlungen zu den bisherigen Erkenntnissen, insbesondere zu den Motiven beider Beteiligter, und die waffen- sowie datentechnischen Auswertungen dauern noch an.“ Ergänzend dazu seien noch Befragungen bzw. Vernehmungen von Zeugen und Auskunftspersonen notwendig.

20-Jährige am 20. Oktober in Zell am See erschossen

Der 17-Jährige war am Wochenende vor Weihnachten festgenommen worden, kurz darauf wurde die Untersuchungshaft verhängt. Die mutmaßliche Tatwaffe, eine umgebaute Schreckschusspistole wurde sichergestellt. Die 20-jährige Frau war am 20. Oktober gegen 21.30 Uhr im Eingangsbereich ihrer Wohnung in einer Siedlung nördlich des Zentrums von Zell am See getötet worden. Die Einheimische wurde von mehreren Projektilen in den Oberkörper getroffen und starb noch im Stiegenhaus des Mehrparteienhauses. Laut Obduktion verblutete sie innerlich. Der 17-jährige Verdächtige gestand die Tat am 9. Jänner.

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