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Murenabgang auf Großglockner-Hochalpenstraße: Auto erfasst

Bei einem Murenabgang auf die Großglockner-Hochalpenstraße im Salzburger Pinzgau sind am Mittwoch gegen 17.00 Uhr zwei Insassen eines Pkw verletzt worden. Gesteinsbrocken und Erde haben den Wagen erfasst und laut Pressestelle der Polizei auch leicht verschüttet. Ersten Angaben zufolge wurde ein Insasse schwer und ein weiterer leicht verletzt.

"Eine Person hat sich die Hand gebrochen, eine zweite Person wurde leicht verletzt", sagte Arno Kosmata, Bezirkspolizeikommandant von Zell am See, zur APA. "In Anbetracht des Ausmaßes der Mure ist es noch glimpflich ausgegangen. Zum Glück ist nicht mehr passiert."

Straße nach Murenabgang gesperrt

Die Mautstraße blieb bis Donnerstagfrüh gesperrt. Bei der sogenannten "Mure" habe es sich um eine zwei bis drei Quadratmeter große Rasenfläche gehandelt. Diese sei rund 100 Meter über ein Schneefeld abgerutscht und dann über eine vier Meter hohe Mauer auf einen talwärts fahrenden Mercedes gefallen, schilderte Peter Embacher, stellvertretender Betriebsleiter der Großglockner Hochalpenstraße, im APA-Gespräch. "Die Rasenfläche fiel auf das Dach und die Windschutzscheibe des Autos", erklärte Embacher. Eine vierköpfige Familie aus Holland konnte noch selbst aus dem Wagen steigen. "Die Verletzten wurden vom Roten Kreuz versorgt und dann mit der Rettung ins Krankenhaus Zell am See gebracht." (APA)

(Quelle: S24)

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