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Nach Konkurs der Aluminium Lend GmbH: Gute Quote für Gläubiger

Das Aluminium Werk in Lend wird von einer Firma aus Tschechien weitergeführt. APA/EXPA/JÜRGEN FEICHTER
Das Aluminium Werk in Lend wird von einer Firma aus Tschechien weitergeführt.

Im Liquidationskonkursverfahren der Aluminium Lend GmbH im Pinzgau hat es am Mittwoch eine Tagsatzung am Landesgericht Salzburg zur Zwischenverteilung an die Gläubiger gegeben. Wie der Kreditschutzverband von 1870 mitteilte, sei vorerst eine 55-prozentige Zwischenverteilungsquote zur Ausschüttung gelangt. 337 Gläubiger machten bisher Ansprüche von rund 12,2 Mio. Euro geltend.

Der Masseverwalter sei noch mit der Geltendmachung restlich offener Forderungen und der Prüfung von möglichen Anfechtungsansprüchen befasst. Das Abwicklungsverfahren sollte laut KSV1870 im Jahr 2018 abschlussreif sein. Es ist noch eine weitere Quotenausschüttung zu erwarten, allerdings in einem erheblich geringeren Ausmaß.

Aluminium Lend: 6,8 Millionen Euro Massevermögen

Das Massevermögen sei hoch, der Masseverwalter habe rund 6,8 Mio. Euro für die Ausschüttung vorgesehen, erklärte eine Sprecherin auf Anfrage. Die Unternehmenswerte der Aluminium Lend GmbH sind an die MTX Group-AG mit Sitz in Prag verkauft worden. Der Eigentümerwechsel der Gießerei und Plattenerzeugung der Aluminium Lend GmbH ging im Frühjahr 2017 über die Bühne. Der Betrieb durch die MTX-Gruppe wurde im Mai 2017 aufgenommen.

(APA)

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 22.07.2019 um 10:44 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pinzgau/nach-konkurs-der-aluminium-lend-gmbh-gute-quote-fuer-glaeubiger-57076432

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