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Nach Konkurs von Pinzgauer Bauimperium: Ex-Geschäftsführer angeklagt

Sieben Jahre nach dem Konkurs des Baufirmen-Imperiums Gassner in Zell am See (Pinzgau) im Mai 2004 hat die Staatsanwaltschaft Salzburg jetzt Anklage gegen den ehemaligen Geschäftsführer wegen fahrlässiger und betrügerischer Krida erhoben.

Der mittlerweile 57-jährige Pinzgauersoll als Geschäftsführer von mehreren Gesellschaften von 2003 bis 2004 insgesamt 249.000 Euro aus den Firmenvermögen widerrechtlich entnommen haben. Nach der Großpleite haben Gläubiger Forderungen in Höhe von 32,7 Mio. Euro angemeldet, teilte die Mediensprecherin der Staatsanwaltschaft, Barbara Feichtinger, am Freitag mit.

Der Vorwurf der grob fahrlässigen Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen umfasst den Zeitraum 2000 bis 2003 und beinhaltet eine Summe von zumindest 5,7 Mio. Euro. Der Beschuldigte habe im Wissen über die drohende Zahlungsunfähigkeit weitergearbeitet und damit den Gläubigern Geld vorenthalten, lautet der Vorwurf.

Der ehemalige Geschäftsführer habe im Vorverfahren keine konkrete Stellungnahme zu den Vorwürfen abgegeben, hieß es. Er war unter anderem Geschäftsführer von Gassner Bauträger GmbH, Baugesellschaft Winkler m.b.H, Winkler und Partner Bau GmbH, Bauplan Haslinger GmbH und TAP Technische Anlagen Planung Gesellschaft m. b. H.. Das Konkursverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Die APA konnte den Beschuldigten für eine Stellungnahme vorerst nicht erreichen. (APA)
(Quelle: S24)

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