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Nach Skiunfall in Zell am See: Othmar Karas fordert 21.700 Euro Schmerzensgeld

Othmar Karas (ÖVP), Spitzenkandidat für die bevorstehende EU-Wahl, fordert nach Skiunfall Schmerzensgeld. APA/APA/HERBERT PFARRHOFER
Othmar Karas (ÖVP), Spitzenkandidat für die bevorstehende EU-Wahl, fordert nach Skiunfall Schmerzensgeld.

Drei Jahre nach seinem schweren Skiunfall in Zell am See fordert Europaabgeordneter Othmar Karas (ÖVP) 21.700 Euro Schadensersatz von dem Unfallverursacher, einem 57-jährigen Briten. Die Verhandlung wurde für Mai am Salzburger Landesgericht anberaumt.

Im Jänner wurde eine Zivilklage gegen den Pensionisten am Landesgericht Salzburg eingebracht, bestätigte Karas' Rechtsanwalt Werner Suppan einen Bericht in den "Salzburger Nachrichten" (Mittwochausgabe).

Othmar Karas schwer verletzt

Der Vizepräsident des Europäischen Parlaments und ÖVP-Spitzenkandidat für die bevorstehende EU-Wahl war am 7. Februar 2011 beim Skifahren auf der Schmittenhöhe von dem 57-jährigen Skifahrer von hinten gerammt worden. Karas erlitt einige Brüche an den Lendenwirbelfortsätzen, Prellungen, eine Gehirnerschütterung und einen Bandscheibenvorfall. Bereits vier Tage später verhängte eine Richterin des Bezirksgerichtes Zell am See gegen den Briten im Rahmen einer Diversion 1.000 Euro Geldbuße und 500 Euro Teilschmerzensgeld.

Versicherung übernimmt Kosten nicht

Seither habe sich aber die Versicherung des Pensionisten "nicht sehr kooperativ" gezeigt, sagte Suppan am Mittwoch zur APA. "Wir mussten klagen." Karas habe wegen der Krankenhausbehandlungen und einer intensiven Rehabilitationstherapie hohe Ausgaben verzeichnet. Da diese nicht von der Versicherung übernommen würden, wolle Karas die Kosten ersetzt bekommen. Der Politiker will zudem die gerichtliche Feststellung bewirken, dass der Beklagte für zukünftige, derzeit noch nicht bekannte Schäden aus dem Unfall haftet.

Verhandlung am 11. Mai in Salzburg

Die Zivilverhandlung wurde für 12. Mai um 11 Uhr im Saal 54 des Salzburger Landesgerichtes anberaumt. Da aber auch der Rechtsanwalt des Beklagten seine Kanzlei in Wien habe, könnte die Verhandlung nach Wien delegiert werden, sagte Suppan. (APA)

(Quelle: S24)

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