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Nächtlicher Einsatz

Bergretter bringen Alpinisten in Sicherheit

Suchaktion im Venedigergebiet in Neukirchen

Bis 2 Uhr morgens im Einsatz waren in der Nacht auf Freitag 13 Bergretter in Neukirchen (Pinzgau). Nachdem sich zwei Alpinisten im Großvenediger-Gebiet verstiegen hatten, wurde nach den beiden gesucht. Sie konnten erschöpft, aber unverletzt in Sicherheit gebracht werden.

Neukirchen am Großvenediger

Die gut ausgerüsteten deutsche Alpinisten, eine 31-Jährige und ein 40-Jähriger, aus Deutschland waren am Donnerstag in den frühen Morgenstunden von der Kürsingerhütte auf 2.558 Meter zum Großvenediger (3.657 Meter) aufgebrochen. Wie die Polizei berichtet, stiegen sie über den Nordgrat auf den Gipfel auf, den sie erst gegen 17 Uhr erreichten.

Alpinisten verirren sich beim Abstieg

Bei ihrem Abstieg verirrten sie sich im Nebel und stiegen irrtümlich Richtung Osttiroler Seite abwärts. Als sie das bemerkten, kehrten sie um. Als sie gegen 18.30 Uhr noch nicht auf der Kürsingerhütte eingetroffen waren, verständigte der Hüttenwirt den Bergrettungsnotruf.

"Da ein Wetterumschwung bevorstand, haben wir bei unserer Alarmierung sofort das Polizeihubschrauberteam der Libelle Salzburg um Unterstützung gebeten", sagt der Neukirchener Ortsstellenleiter der Bergrettung, Albert Kogler. Der Besatzung des Polizeihubschraubers gelang es gegen 19.30 Uhr die Abgängigen im Bereich des Obersulzbachkees auf einer Seehöhe von etwa 2.900 Metern zu sichten.

Hubschrauber bringt Bergertter zu Obersulzbachkees

Drei Mitglieder der Bergrettung Neukirchen wurden vom Hubschrauber dort abgesetzt. Sie brachten die erschöpften Alpinisten zur Kürsingerhütte. Die 13 im Einsatz stehenden Bergretter aus Neukirchen stiegen noch in der Nacht ins Tal. Der Einsatz dauerte bis zwei Uhr morgens.

(Quelle: SALZBURG24)

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