Jetzt Live
Startseite Pinzgau
Alarmstufe 3

Großeinsatz bei Wohnhausbrand in Piesendorf

Gemeinde organisiert Notunterkunft für Bewohner

Fünf Feuerwehren sind am Sonntag kurz nach Mittag zu einem Dachstuhlbrand in Piesendorf (Pinzgau) alarmiert worden. Alarmstufe 3 wurde ausgelöst. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Für die sieben Bewohner des Einfamilienhauses musste jedoch eine Notunterkunft organisiert werden.

Piesendorf

Bei dem Einfamilienhaus im Grabenbäckweg ist am Sonntag ein Brand ausgebrochen. Der 17-jährige Enkel der Besitzerin hatte das Feuer entdeckt und umgehend die Einsatzkräfte alarmiert, berichtete die Polizei Salzburg am Abend in einer Aussendung. Die Familie versuchte zeitgleich, die Flammen einzudämmen. Da das Feuer auch auf zwei nebenstehende Gebäude überzugreifen drohte, wurde Alarmstufe 3 ausgelöst.

Fünf Feuerwehren bei Wohnhausbrand

Fünf Feuerwehren – neben Piesendorf auch Kaprun, Niedernsill, Zell am See und Saalfelden – sind ausgerückt. Zwischenzeitlich waren über 100 Einsatzkräfte mit 20 Fahrzeugen vor Ort.

Ein Übergreifen der Flammen konnte bei dem Großeinsatz verhindert werden. Mit Hilfe eines Kranfahrzeuges und der Drehleiter wurde die Dachhaut des Hauses geöffnet, auch Teile des Holz-Dachstuhls mussten abgetragen werden, wie der Kommandant der Feuerwehr Piesendorf, Michael Unterberger, im Gespräch mit SALZBURG24 schilderte. 

Flämmarbeiten als mögliche Feuerursache

Verletzte forderte der Brand zum Glück keine. Der Schaden am Haus ist laut Polizei beträchtlich. Es dürfte aktuell nicht bewohnbar sein. Für die sieben Bewohner wurde seitens der Gemeinde Piesendorf eine Ersatzunterkunft organisiert, berichtete Unterberger. 

Erste Erhebungen durch den Bezirksbrandermittler ergaben, dass vermutlich Flämmarbeiten am Dach das Feuer verursacht haben. Die Ermittlungen zur Brandursache sind aber noch nicht abgeschlossen.

(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 25.10.2020 um 10:25 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pinzgau/piesendorf-fuenf-feuerwehren-bei-wohnhausbrand-93082936

Kommentare

Mehr zum Thema