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Pkw mit Zug in Mittersill kollidiert - Bahnübergang wird überprüft

Der Lokalbahn-Chef hält die Installierung einer Lichtzeichenanlage als eine geeignete Sicherheitsmaßnahme. FF Mittersill
Der Lokalbahn-Chef hält die Installierung einer Lichtzeichenanlage als eine geeignete Sicherheitsmaßnahme.

Nach dem schweren Unfall in Mittersill wird nun die Salzburger Lokalbahn bei der Eisenbahnbehörde eine Überprüfung der Sicherung des Bahnüberganges im Ortsteil Rettenbach beantragen. Das sagte am Mittwochnachmittag Lokalbahn-Chef Gunter Mackinger auf Anfrage der APA.

"Sachverständige der Behörde werden dann entscheiden, ob etwas geschehen soll", sagte Mackinger.

Lichtzeichenanlage als geeignete Sicherheitsmaßnahme

Der Lokalbahn-Chef hält die Installierung einer Lichtzeichenanlage als eine geeignete Sicherheitsmaßnahme. Er wisse allerdings nur von einem schweren Unfall an diesem Bahnübergang, das sei im Jahr 2009 gewesen, erklärte Mackinger. Damals habe ebenfalls ein Pkw-Lenker die Stopptafel missachtet. Der Wagen sei vom Zug erfasst und in die Salzach geschleudert worden.

Pinzgauer Lokalbahn: Ein Unfall jährlich

"Auf der Pinzgauer Lokalbahn haben wir eine stark abnehmende Zahl von Unfällen. Auf der gesamten Strecke passiert im Schnitt einmal pro Jahr ein Unfall. Das ist ein sehr niedriger Wert", erklärte Mackinger.

Meisten Unfälle an unbeschränkten Bahnübergängen

Die meisten Kollisionen mit Zügen ereignen sich im österreichischen Schienennetz allerdings an unbeschrankten Bahnübergängen. Das zeigen Daten der Statistik Austria. Von insgesamt 820 Zusammenstößen in den Jahren 2006 bis 2010 ereigneten sich 175 an Übergängen mit Voll- oder Halbschranken. An unbeschrankten, mit oder ohne Lichtzeichenanlage, wurden 645 Unfälle verzeichnet. (APA)

(Quelle: S24)

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