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Radausflug im Pinzgau endete für drei Menschen tödlich

Drei Tote - das ist die tragische Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Sonntag kurz nach 14 Uhr im Gemeindegebiet von Bruck an der Glocknerstraße im Salzburger Pinzgau ereignet hatte.

Der Radausflug eines älteren Ehepaars aus Zell am See mit einer Bekannten endete am Sonntagnachmittag im Gemeindegebiet von Bruck an der Glocknerstraße mit einer Tragödie: Die drei Radfahrer wurden kurz nach 14 Uhr von einem Pkw, der von einer 21-jährigen Frau aus Bruck gesteuert wurde, erfasst und so schwer verletzt, dass für sie jede Hilfe zu spät kam. Sie starben noch an der Unfallstelle. Die Lenkerin des Autos blieb unverletzt.

Bei den Opfern handelt es sich um zwei 73-jährige Frauen und einen 70-jährigen Mann aus Zell am See. Das Ehepaar und ihre Bekannte waren auf der Zeller Straße in Richtung Bruck gefahren, als der Unfall kurz vor der sogenannten Fischhornkreuzung passierte, sagte Johannes Moser von der Pressestelle der Polizei zur APA. Die Lenkerin des Autos war in Richtung Zell am See gefahren. Sie dürfte nach einer starken Rechtskurve die Kontrolle über den Pkw verloren haben und geriet ins Schleudern. Dabei kam sie auf die linke Fahrbahnseite und stieß gegen die entgegenkommenden Radfahrer.

Junge Autolenkerin erlitt schweren Schock


Die drei Pinzgauer wurden mit ihren Rädern durch den Aufprall zum Teil über die Leitschiene ins angrenzende Gelände geschleudert. Sie erlitten so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle starben. Die junge Lenkerin, die nicht alkoholisiert war, hatte einen schweren Schock und musste psychologisch betreut werden.

Die Unfallstelle sei übersichtlich, sagte der Kommandant der Feuerwehr, Franz Eder, zur APA. Es gebe in dem Bereich keinen Radweg.

Bei dem Unfall waren zwei Rettungshubschrauber und mehrere Notärzte vor Ort. Die Unfallstelle war mehrere Stunden wegen des Rettungseinsatzes, der Aufräumarbeiten und der Erhebungen der Polizei und der Sachverständigen gesperrt. Die Feuerwehr, die mit drei Fahrzeugen und 18 Mann vor Ort war, musste zunächst den Unfallbereich großräumig absperren, weil sich rasch viele Schaulustige versammelt hatten. (APA)

(Quelle: S24)

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