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WM 2025

Saalbach profitiert von WM-Erfahrung im ÖSV

Enge Zusammenarbeit mit Skiverband

Wilfried Haslauer, schröcksnadel Franz Neumayr
Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) und ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel freuen sich über die WM in Saalbach.

Für den frisch ernannten Veranstalter der alpinen Ski-WM 2025 Saalbach-Hinterglemm geht die Arbeit jetzt so richtig los. Nach einem ersten "sacken lassen" wird das Konzept noch einmal genauer angepasst werden. "Jetzt können wir wirklich konkret arbeiten. Es geht etwa um das Abwickeln der Fördermaßnahmen, welche alle schon beschlossen sind, oder auch das Bilden der Arbeitskreise im Organisationskomitee", sagte Peter Hartl, Generalsekretär der WM-Bewerbung am Samstagabend.

Die Pinzgauer werden auch regelmäßig Rücksprache mit dem internationalen Skiverband (FIS) halten müssen, der einen genauen Zeitplan für die nächsten viereinhalb Jahre vorsieht. Bei den kommenden Weltmeisterschaften in Cortina d'Ampezzo 2021 und Courchevel/Méribel 2023 wird zudem eine Saalbacher Delegation vor Ort sein, um sich mit den Veranstaltern auszutauschen und Erfahrungen zu sammeln.

Ski-WM 2025 in Saalbach-Hinterglemm

Freudentränen ???? ⛷ ???? gab es gestern Abend im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn. 2025 findet die Alpine-Skiweltmeisterschaft in Salzburg statt. Hier die emotionalen Reaktionen aus dem Glemmtal kurz nach der FIS-Entscheidung von Landeshauptmann Wilfried Haslauer, ÖSV-Vizepräsident Michael Walchhofer., Doppelweltmeisterin Alexandra Meissnitzer, Bürgermeister Alois Hasenauer und natürlich Salzburgs Skipräsident Bartl Gensbichler. Die Gäste der WM-Vergabe haben sich alle unmittelbar vorher einem Corona-Schnelltest unterzogen. #landsalzburg #fis #skiwm2025 #salzburgerland #ösv #homeoflässig (mel)

Gepostet von Land Salzburg am Samstag, 3. Oktober 2020

ÖSV mit viel WM-Erfahrung

Erfahrung mit Weltmeisterschaften hat man aber beim ÖSV, der eigentliche Veranstalter der WM, genug. Zuletzt gab es etwa 2013 die alpine Ski-WM in Schladming und 2019 die nordische WM in Seefeld. "Wir haben mit dem ÖSV einen guten Partner, der viel Erfahrung hat und mit dem wir eng zusammenarbeiten", sagte Hartl.

Dies unterstrich auch der mit ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel später am Abend in Hinterglemm eingetroffene ÖSV-Sportdirektor Toni Giger. "Der ÖSV hat Erfahrung beim Veranstalten von Großveranstaltungen und wird mit 100 Prozent Unterstützung da sein." Das falle in Österreich auch leichter, weil hier der Skisport von der Bevölkerung mit Begeisterung getragen werde.

WM in Saalbach als Motivation für Sportler

Die WM-Vergabe sei laut Giger "ein riesiger Tag für den österreichischen Skisport und gerade in der jetzigen Situation ein wichtiges Signal." Als Sportdirektor denkt er auch an die Athleten. "Eine Heim-WM ist immer eine Zusatzmotivation, die es im Sport braucht, um im Training und im Wettkampf das letzte aus einem raus zu holen", erklärte Giger.

(Quelle: APA)

Saalbach erhält Zuschlag für Ski-WM 2025

Ski-Weltcup Saalbach 2018 GEPA Pictures
(Archivbild)

Riesenjubel in Saalbach-Hinterglemm: Die Pinzgauer Gemeinde wird von 4. bis 23. Februar 2025 die alpinen Ski-Weltmeisterschaften ausrichten. Das hat der Vorstand des Ski-Weltverbandes (FIS) am Samstag via Videokonferenz entschieden. Die Salzburger, die sich auch schon für die WM 2023 beworben hatten, setzten sich diesmal gegen die Mitbewerber Crans Montana (Schweiz) und Garmisch-Partenkirchen (Deutschland) durch.

"Wie auch bei unseren Nordischen Weltmeisterschaften gehen wir mit Saalbach in Österreich ins Kernland des alpinen Skifahrens. Jedes Mal, wenn die FIS eine WM in Österreich veranstaltet hat, ist es ein besonderes Ereignis mit vielen Zuschauern und sehr professioneller Organisation. Ich habe keine Zweifel, dass Saalbach dieser starken Tradition gerecht wird", meinte FIS-Präsident Gian Franco Kasper zur Wahl.

Die Salzburger, die sich auch schon für die WM 2023 beworben hatten, setzten sich mit zwölf Stimmen gegen die Mitbewerber Crans Montana (Schweiz) und Garmisch-Partenkirchen (Deutschland) mit je einer Stimme sowie einer Stimmenthaltung durch. Zuletzt gab es in Österreich 2013 in Schladming Ski-Weltmeisterschaften. Auch die Nordische WM 2025 wurde vergeben und zwar an den einzigen Bewerber Trondheim.

Politik über WM-Vergabe erfreut

Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) freut sich über die Vergabe: "Wir haben in Salzburg schon oft gezeigt, dass wir hervorragende Gastgeber für Großereignisse sind, Saalbach-Hinterglemm hat zudem in den vergangenen Jahren häufig bewiesen, dass sie kurzfristig für Weltcuprennen einspringen können und perfekte Veranstaltungen organisieren. Das Land Salzburg steht voll und ganz hinter dieser Ski-WM, und ich persönlich freue mich sehr darauf. Der Dank geht an den ganzen Ort und das Bewerbungsteam, das offenbar die FIS überzeugt hat."

Sportlandesrat Stefan Schnöll (ÖVP) stößt ins selbe Horn: "Wir freuen uns riesig, dass nach 1991 die Ski-Weltmeisterschaft zum zweiten Mal in Saalbach-Hinterglemm stattfindet. Vielen Dank an das Organisationskomitee, das großartige Arbeit geleistet hat. Wir werden nun gemeinsam alle Vorbereitungen treffen, um im Jahr 2025 eine großartige Weltmeisterschaft zu veranstalten."

Sportminister Kogler sendet Gratulationen nach Salzburg

Sportminister Werner Kogler (Grüne) hat sich über die Entscheidung pro Saalbach-Hinterglemm als Ausrichter der Alpinen Ski-WM 2025 erfreut gezeigt. "Ein großer Tag für den österreichischen Sport und die österreichischen Sportfans! Ich gratuliere dem Organisationsteam, dem Österreichischen Skiverband, vor allem aber den Athletinnen und Athleten, für die eine Heim-WM die Extraportion Motivation liefert, um an jedem einzelnen Tag das Beste aus sich herauszuholen", sagte Kogler.

„Es ist uns eine große Ehre, dass sich der FIS-Vorstand für uns entschieden hat. Wir schätzen das Vertrauen in unsere Kompetenz, das uns damit entgegengebracht wird“, sagt Bürgermeister Alois Hasenauer (ÖVP) zufrieden. „Wir sind startklar!“ Der Obmann des Tourismusverbandes Saalbach-Hinterglemm, Heinz Fuchs, spricht von "unglaublichen Emotionen. Wir sind überglücklich, dass wir die WM beim zweiten Anlauf nach Saalbach-Hinterglemm holen konnten."

Wichtige Entscheidung "für ganz Österreich"

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, der sich bei der zweiten Bewerbung en suite sehr für Saalbach eingesetzt hatte, bedankte sich bei allen Mitarbeitern im ÖSV und in Saalbach. "Das Stimmenverhältnis spricht ja dafür, dass wir eine gute Bewerbung abgegeben haben. Ich glaube, für ganz Österreich ist das eine ganz, ganz wichtige Entscheidung", sagte Schröcksnadel im ORF-TV-Interview. Man wisse nicht, wie es mit der Corona-Situation genau weitergehe. "Aber ich denke, in fünf Jahren wird sich viel geändert haben, wenn wir dann wieder eine WM in Österreich haben werden."

Für Schröcksnadel, der neuerlich bestätigte, dass er im Sommer 2021 nicht mehr zur Wahl antreten wird, schließt sich ein Kreis. "Wie ich begonnen habe 1991 war es die erste WM in Saalbach, jetzt kann ich damit aufhören - also die WM geholt zu haben. Es ist ein großer Schritt für den österreichischen Tourismus und den österreichischen Skisport."

Wahlausgang deutlich für Saalbach-Hinterglemm

Mit einem so eindeutigen Ausgang (12:1:1-Stimmen plus eine Enthaltung) habe er nicht gerechnet. "Aber ich wusste, dass wir sehr viele Freunde haben, die uns die Stimme geben werden. Wir haben damals in Griechenland verloren und auch den Franzosen gratuliert und damals vorgearbeitet für die nächste Wahl. Wir sind sehr glücklich und werden jetzt nach Saalbach fahren und die Fahne übergeben." Die WM 2025 werde "sicher ein anderer Präsident machen", sagte Schröcksnadel und fügte scherzend hinzu: "Ich hoffe, es ist dann der gleiche, der das kommende Jahr gewählt wird."

Bartholomäus "Bartl" Gensbichler, Delegationsleiter der österreichischen WM-Bewerbung und Präsident des Salzburger Landesskiverbandes war bei einer sofort einsetzenden Feier in der Hinterglemm überglücklich. "Wir haben siebeneinhalb Jahre dafür gekämpft. Ich bin überglücklich. Jetzt geht es erst so richtig los. 2025 werden wir der Welt zeigen, wo man Skifeste feiert mit dem österreichischen Skiverband."

Investitionen bis zu 50 Mio. Euro

Den Vorstand hat wohl auch das Konzept der Veranstalter im Glemmtal überzeugt: "Ein Berg, alle Bewerbe". Sämtliche Rennen werden auf dem Zwölferkogel veranstaltet, es gibt nur ein Zielgelände und sämtliche Locations wie auch Medaillenplatz etc. sind in Gehdistanz. Zudem war Saalbach neben der WM 1991 Veranstalter von bisher 34 Weltcuprennen und zwei Weltcup-Finali und hat sich auch bei kurzfristigen Übernahmen von anderen Orten bewährt.

Rund 20.000 Gästebetten in Saalbach-Hinterglemm bzw. 50.000 in der Region sollen zur Verfügung stehen. Insgesamt sollen trotz der eben erst fertiggestellten neuen Seilbahn noch 40 bis 50 Mio. Euro in die Region investiert werden. Die nächsten alpinen Weltmeisterschaften gehen 2021 in Cortina d'Ampezzo und 2023 in Courchevel-Meribel in Szene. Österreich ist zum insgesamt zehnten Mal Veranstalter einer alpinen WM.

Aufgerufen am 25.10.2020 um 12:02 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pinzgau/saalbach-hinterglemm-profitiert-von-wm-erfahrung-im-oesv-93716290

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