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Saalbach

L111 nach Murenabgang gesperrt

Einfamilienhaus evakuiert

Eine Mure ist am Mittwoch in Saalbach (Pinzgau) abgegangen. Die L111, die Glemmtaler Landesstraße, ist im Bereich des Sigmundshof verschüttet und bleibt vorerst gesperrt. Ein Einfamilienhaus musste evakuiert werden.

Die Polizei bestätigte am Abend die Vermurung der L111 in Saalbach auf SALZBURG24-Anfrage. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei Saalbach trafen um 17 Uhr an der Örtlichkeit ein.

Einfamilienhaus evakuiert, keine Verletzten

Die Mure ist nur knapp an einem Einfamilienhaus vorbeigedonnert. Das Haus musste evakuiert werden, es wurde niemand verletzt. Der Katastrophenreferent der Bezirkshauptmannschaft Zell am See, Manfred Pongruber, Bürgermeister Alois Hasenauer und ein Vertreter der Wildbachverbauung wurden verständigt. 

„In diesem Bereich ist das Gestein und Erdreich sehr durchnässt, die Folge waren weitere Rutschungen am Mittwoch. Wir beobachten die Lage und Entwicklung sehr genau. Wenn es geht, wird die Wildbach- und Lawinenverbauung morgen mit einem Schreitbagger die Gefahrenstelle entschärfen“, so Pongruber. Personen seien aus jetziger Sicht nicht in Gefahr, so der Experte. Jenes Haus, das schon am Montag evakuiert wurde, bleibt bis auf weiteres nicht bewohnbar. 

L111 bis auf weiteres gesperrt

Die L111 ist für sämtlichen Fahrzeug- und Fußgängerverkehr gesperrt worden. Die Dauer der Sperre ist derzeit nicht absehbar, bleibt aber jedenfalls bis morgen aufrecht, so die Polizei. Für den Pkw-Verkehr wird derzeit eine örtliche Umleitung über einen Radweg eingerichtet, für LKW ist die Straße weiterhin in beide Richtungen unpassierbar.

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