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Saalfelden

Alpenverein saniert Hütte ohne Genehmigung

"Haben gutgläubig gehandelt"

Obwohl das naturschutzrechtliche Verfahren noch nicht abgeschlossen war, startete die Alpenvereinssektion Saalfelden im Oktober 2019 mit den Sanierungsarbeiten der Peter-Wiechenthaler-Hütte. Vorsitzender Josef Straif spricht von „einem Fehler“.

„Wir haben hier gutgläubig gehandelt. Wir gingen von einer naheliegenden und raschen Bescheiderlassung aus“, erklärt Josef Straif, Vorsitzender der Sektion Saalfelden, in einer Aussendung. „Dies war ein Fehler, den wir sehr bedauern. Der Baubeginn war unrechtmäßig. Als Sektionsvorsitzender möchte ich mich dafür entschuldigen“, so Straif.

Gepostet von Peter Wiechenthaler Hütte am Dienstag, 7. Mai 2019

Verwaltungsstrafe für Alpenverein

Der Alpenverein wurde von der Behörde aufgefordert die Arbeiten zu stoppen. Dem kam man offenbar nach, auch eine Verwaltungsstrafe soll bereits im Vorjahr beglichen worden sein.

Ansuchen für Sanierungsarbeiten

Die Peter-Wiechenthaler-Hütte der Alpenvereinssektion Saalfelden thront seit 1926 auf dem Rücken des Kienalkopfes im salzburgerischen Naturschutzgebiet Kalkhochalpen. Im August 2019 wurde von Seiten der Alpenvereinssektion ein behördliches Ansuchen für notwendig gewordene Sanierungs- und Ausbauarbeiten der auf 1.752 Meter hochgelegenen Schutzhütte eingebracht.

Bereits im Herbst 2019 haben die diesbezüglichen Verhandlungen stattgefunden, ein positives Gutachten des naturschutzrechtlichen Amtssachverständigen des Land Salzburgs lag im Oktober vor.

(Quelle: SALZBURG24)

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