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Saalfelden: Chlorgasaustritt in Rehabzentrum

Zu einem Chlorgasaustritt in einem Rehabzentrum in Saalfelden (Pinzgau) ist es Mittwochnachmittag gekommen. Dabei wurden zwei Menschen verletzt.

Gegen 15 Uhr war ein Angestellter des Rehabilitationszentrums Saalfelden mit Reinigungsarbeiten beschäftigt. Im Zuge dieser Reinigungsarbeiten wurde aufgrund einer Unachtsamkeit eine geringe Menge Chlorgranulat verschüttet. In Verbindung mit Sauerstoff wurde eine chemische Reaktion ausgelöst. Durch das Einatmen der chemischen Substanz wurde der Angestellte unbestimmten Grades verletzt und im KH Zell am See stationär aufgenommen. Weitere Personen wurden nicht verletzt bzw. gefährdet. Die Freiwilligen Feuerwehren Saalfelden und Zell am See waren mit mehr als 100 Personen und 20 Fahrzeugen vor Ort.

"Chlorgas wird zusammen mit Luft ätzendes Gemisch"

"Ausgetreten ist nur ein einziger Liter flüssiges Chlorgas. Mit der Luft der Umgebung wird dieser Liter aber zu einem stark ätzenden Gemisch, das sich auf sehr unberechenbare und gefährliche Weise verteilt", erläutert Schreder im APA-Gespräch. Daher sei die höchste Sicherheitswarnstufe (Warnstufe 3) nötig gewesen. Die Feuerwehrleute sind mit Chemieschutzanzügen ins Gebäude vorgedrungen. In den ersten Minuten nach dem Unfall war dessen Dimension unklar, die Einsatzkräfte diskutierten auch eine vollständige Evakuierung des Gebäudes. Fremdverschulden konnte ausgeschlossen werden. (APA)
(Quelle: S24)

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