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Salzburger Export-Erfolg

Pinzgauer Firmen punkten in Asien

Unternehmen gewürdigt

Für ihre herausragenden Leistungen in Zentralasien wurden zwei Pinzgauer Unternehmen von der Wirtschaftskammer Salzburg (WKS) geehrt. Die beiden Betriebe erhielten für ihre Millionenprojekte den "Silk Road Biz Award".

Mittersill, Saalfelden am Steinernen Meer

"Salzburger Unternehmen stellen ihre Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit auch in den herausfordernden Märkten Zentralasiens unter Beweis", betonte WKS-Präsident Manfred Rosenstatter bei der Würdigung der beiden Pinzgauer Firmen Kogler Möbel und Oberhofer Stahlbau in Kasachstan und Usbekistan. Die beiden Betriebe erhielten vor kurzem vom AußenwirtschaftsCenter in der kasachischen Millionen-Metropole Almaty den "Silk Road Biz Award".

Pinzgauer Möbel in Kasachstan

Kogler Möbel habe sich auf dem kasachischen Markt etabliert. Das Unternehmen mit Sitz in Mittersill ist seit 2007 in dem zentralasiatischen Staat tätig und hat dort bereits 17 Kinos ausgestattet. Damit sei Kogler Marktführer, wenn es um die Einrichtung moderner Lichtspieltheater geht. "Durch die Aufträge aus Kasachstan erreichen wir eine Grundauslastung, die für das Unternehmen sehr wichtig ist", erklärt Projektleiter Josef Egger. Die bisher realisierten Projekte hatten eigenen Angaben zufolge ein Volumen von bis zu einer Million Euro.

100 Lkw-Züge nach Zentralasien

Auch das größte Kino Kasachstans in Almaty wird von Kogler Möbel eingerichtet: "Wir kümmern uns um alles, was mit Holz zu tun hat: Eingangslösungen, den Kassabereich sowie Bars und Restaurants. Insgesamt haben wir schon mehr als 100 Lkw-Züge nach Kasachstan geschickt“, sagt Egger.

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Gepostet von Wohnstudio Kogler am Dienstag, 21. Mai 2019

Das Unternehmen genieße bei den dortigen Kinobetreibern einen guten Ruf. "Die Kunden wissen, dass die Qualität passt und die Liefertermine eingehalten werden. Das hat sich in der Branche herumgesprochen."

Spektakuläre Stahlkonstruktionen

Auf Großprojekte in Zentralasien kann auch Oberhofer Stahlbau verweisen. 2009 errichtete das Unternehmen aus Saalfelden, das sich auf die Planung, Fertigung und Montage von anspruchsvollen Metallbauwerken spezialisiert hat, die Stahlkuppel für das Kongresszentrum in Taschkent. "Der Auftraggeber hat eine Firma gesucht, die in der Lage ist, die relativ komplexe Form zu bauen und zwar innerhalb von fünf Monaten von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Fertigstellung", berichtet Geschäftsführer Albert Schermaier.

2012 bekam das Stahlbauunternehmen den Zuschlag für die Überdachung und die Zugangstreppen des neuen Fußballstadions in Taschkent. In der usbekischen Hauptstadt wurde auch der bislang letzte Großauftrag an Land gezogen: Für die "Humo-Arena" – eine Eishalle mit 13.000 Sitzplätzen, die auch für Veranstaltungen genutzt wird – lieferte Oberhofer die größte Stahlkonstruktion Zentralasiens.

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Gepostet von Humo Arena am Sonntag, 3. März 2019
(Quelle: SALZBURG24)

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