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Schwere Skiunfälle halten Salzburger Einsatzkräfte auf Trab

Skiunfälle ereigneten sich im Pongau und Pinzgau. (Symbolbild) Bilderbox
Skiunfälle ereigneten sich im Pongau und Pinzgau. (Symbolbild)

Gleich mehrere schwere Skiunfälle ereigneten sich am Samstag im Salzburger Land: In Obertauern (Pongau) ist ein 19-Jähriger knapp 100 Meter weit abgestürzt, am Kitzsteinhorn (Pinzgau) wurde ein Skifahrer von einer Lawine erfasst und in Wagrain kam es zu heftigen Kollisionen auf der Piste.

Ein 19-jähriger Skifahrer ist vor den Augen seines Vaters in Obertauern rund 100 Meter über mehrere Felsstufen gestürzt. Der Brite überstand den Absturz im freien Gelände, in der sogenannten "Zehnerkar-Rinne", mit leichten Verletzungen. Der 56-jährige Vater alarmierte per Handy die Einsatzkräfte. Die beiden Männer wurden von Bergrettern aus dem unwegsamen Gelände geborgen.

Keine Lawinen- Notfallausrüstung dabei

Laut Polizei waren die zwei Skifahrer am Mittag abseits der Pisten abgefahren. Sie folgten dabei Skispuren, die in Richtung "Zehnerkar-Rinne" führten. Wegen mangelnder Ortskenntnisse gerieten sie in felsiges Gelände. Nachdem der vorausfahrende 19-Jährige abgestürzt war, kam er im flachen Bereich zu liegen. Die beiden Briten hatten keine Lawinen-Notfallausrüstung dabei.

Skiunfälle in Wagrain

In der "Wagrainer Mulde" kollidierte ein 55-jähriger Niederländer mit einem 24-jährigen Skifahrer aus Deutschland. Der Holländer verletzte sich dabei schwer am Rücken. Der Hubschrauber flog den Verletzten in das Krankenhaus nach Schwarzach. Der Deutsche verletzte sich unbestimmten Grades im Gesicht. Das Ergebnis des Alkoholtests beim 24-Jährigen ergab einen Wert von über 1,5 Promille.

Wenig später kam es auf der "Spathkogelabfahrt" zu einer Kollision zwischen einem 48-jährigen Oberösterreicher und einem 44-jährigen deutschen Skifahrer. Der Deutsche verletzte sich im Bereich des Unterschenkels schwer, der Oberösterreicher erlitt Prellungen.

Lawinenabgang am Kitzsteinhorn

Glimpflich hat ein Lawinenabgang am Kitzsteinhorn in Kaprun für einen 36-jährigen Variantenfahrer geendet. Der Pole war mit vier Landsmännern abseits der Pisten abgefahren. Er löste laut Polizei ein Schneebrett aus und wurde verschüttet. Seine Kameraden, die mit Suchgeräten, Sonden und Schaufeln ausgerüstet waren, konnten ihn aus rund einem Meter Tiefe ausgraben. Der Mann blieb unverletzt.

(APA/S24)

(Quelle: S24)

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