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Tageszentrum St. Anton

Neubau in Bruck für 2,4 Mio. Euro

Bauprojekt Caritas Land Salzburg/Neumayr/Leo
Im Bild (v.l.): Landesrat Josef Schwaiger, Caritas Salzburg Geschäftsführer Johannes Dines, Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl und Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn.

Mit dem Neubau des Tageszentrums St. Anton in Bruck an der Großglocknerstraße (Pinzgau) bekommen rund 60 Menschen mit Behinderungen ein neues Zuhause auf Zeit, knapp 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine neue Arbeitsstätte.

Bruck an der Großglocknerstraße

Schon fast 100 Jahre hat die Einrichtung eine wichtige Funktion in der Betreuung von Menschen mit Behinderungen im Pinzgau und ist außerdem ein wichtiger Arbeitgeber. "Der Neubau sichert den Standort langfristig ab und ermöglicht endlich die dringend nötigen Verbesserungen", ist Finanzreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl (ÖVP) überzeugt. Die Kosten von 2,4 Millionen Euro teilen sich die EU und das Land Salzburg.

Modern, alle Einrichtungen vereint

Die Entscheidung für einen Neubau fiel unter anderem, weil das bestehende Gebäude teilweise denkmalgeschützt ist. Der Platz ist beschränkt und kann auch nicht mehr erweitert werden. Derzeit ist die Einrichtung auf mehrere Standorte im Dorf aufgeteilt, es entspricht baulich nicht mehr den nötigen Anforderungen, Barrierefreiheit ist in den alten Gebäuden nicht gegeben, das wird durch die Neuerrichtung anders.

Schule, leben und arbeiten im Dorf

Neben Wohnen und schulischer Nachmittagsbetreuung für Kinder gibt es im Dorf St. Anton voll- und teilbetreutes Wohnen für Erwachsene sowie ein tagesstrukturierendes Angebot. Die Betreuten besuchen die Schule, leben und arbeiten im Dorf, bekommen individuell abgestimmte Therapie. "Nur mit der Unterstützung des Landes und der Europäischen Union können wir das neue Haus bauen und Menschen mit Behinderungen noch besser begleiten", freut sich Johannes Dines, Direktor der Caritas Salzburg.

Vertrautes Umfeld und doch mitten im Leben

"Damit kommen wir dem Ziel der Inklusion wieder einen Schritt näher", betont Sozialreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn (Grüne). "Durch die neuen Angebote können Menschen mit Behinderungen im vertrauten Umfeld bleiben und erleben gleichzeitig mehr soziale Teilhabe. Das entlastet zudem pflegende Angehörige."

Eckpfeiler für den ländlichen Raum

Die EU-Förderung kommt aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER). "Besonders hier im Pinzgau ist das Dorf St. Anton ein wesentlicher Eckpfeiler für eine lebendige Gesellschaft", so Landesrat Josef Schwaiger (ÖVP).

(Quelle: SALZBURG24)

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