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Tierischer Einsatz

Aggressiver Schwan am Ritzensee gerettet

Einen tierischen Einsatz hatte die Wasserrettung Saalfelden (Pinzgau) Freitagabend am Ritzensee. Nachdem Passanten meldeten, dass ein Schwan am Eis festgefroren war, rückten die Helfer mit Schwimmweste und Spineboard aus.

Saalfelden am Steinernen Meer

Die Wasserretter überquerten gesichert den See und kamen dem etwa 25 Meter vom Ufer entfernten Schwan immer näher. Etwa drei Meter vor dem Tier flatterte der berühmt-berüchtigte Ritzensee-Schwan los. Der Einsatz für die Helfer war damit beendet.

Schwan griff immer wieder Badegäste an

Der Schwan wurde 2017 bekannt, weil er immer wieder auch Badegäste angegriffen hat und sich äußerst aggressiv verhielt. Im Mitterpinzgau nannte man ihn deshalb auch „Killerschwan“ oder „Herrscher vom Ritzensee“. Auch ein Abschuss des Schwans war damals gefordert worden. Dazu kam es aber nicht, weil die Tiere unter Naturschutz stehen und nicht gejagt werden dürfen.

Ritzensee-Schwan geht es gut

Wie der Tierarzt später vermeldete, ist der Schwan wohlauf. Am Samstag wurde er bereits wieder glücklich bei seinen Enten gesichtet.

Im Einsatz standen fünf Helfer der Wasserrettung Saalfelden, die Feuerwehr Saalfelden mit vier Kräften und der Tierarzt.

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