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Loferer Schihörndl

Tourengeherin stürzt 150 Meter ab: Tot

Skitourengeher APA/ANGELIKA KREINER
Die Skitourengeherin war alleine unterwegs. (Symbolbild)

Ums Leben gekommen ist am Donnerstag eine 58-jährige Tourengeherin am Loferer Schihörndl (Pinzgau). Die Frau stürzte bis zu 150 Meter über steiles Gelände ab. Die Bergrettung fand ihre Leiche kurz vor Mitternacht.

Lofer

Am Vormittag brach die in Tirol lebende 58-jährige Deutsche zu einer Skitour auf das Loferer Schihörndl auf. Die Frau war laut Polizei gut ausgerüstet und galt als bergerfahren. Als sie bis zum Abend noch nicht zurückgekehrt war, alarmierte ihr Lebensgefährte die Polizei.

Bergrettung Lofer findet Tourengeherin tot auf

Bei einer sofort eingeleiteten Suchaktion konnte die vermisste Skitourengeherin gegen 23.30 Uhr von der Bergrettung Lofer nur mehr tot aufgefunden werden. Wie es in der Presseaussendung der Exekutive heißt, hatte die Tourengeherin auf der Abfahrt vom Schihörndl angehalten, um ihre Skier auszuziehen und auf ihrem Rucksack zu verstauen. Danach wollte sie demnach zu Fuß mit leichten Steigeisen an den Skibergschuhen eine steile vereiste Stelle, ein sogenanntes Übergangl, queren. Noch bevor sie ihren Rucksack wieder schultern konnte, rutschte sie aus und stürzte über steiles felsiges Gelände ca. 100 bis 150 Meter ab.

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