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Wanderer stürzt in den Tod

Urlauber verlassen markierten Weg

Wandern, Bergsteigen, SB APA/BARBARA GINDL
Der Wanderer stürzte über eine 30 Meter hohe Felswand ab.(SYMBOLBILD)

Zu einem tödlichen Alpinunfall kam es am späten Samstagnachmittag im Gemeindegebiet von Unken (Pinzgau). Ein 48-Jähriger stürzte über eine 30 Meter hohe Felswand in einer Rinne ab.

Unken

Die vier deutschen Urlauber im Alter von 20 bis 55 Jahren waren am Samstag auf einer angemieteten Hütte im Heutal in Unken unterwegs zum Wandern. Dabei haben sie nach etwa einer Stunde beschlossen, den markierten Weg zu verlassen und querfeldein auf einen Bergrücken zu gehen, berichtet die Polizei.

Unken: Wanderer in schwierigem Gelände

Die Wanderer hatten offenbar schon beim Aufstieg Probleme mit dem schwierigen Gelände. Nach einer Pause auf einem Plateau des Bergrückens entschieden sie sich wieder für eine querfeldein verlaufende Abstiegsroute. Die Urlauber kamen so in noch unwegsameres Gelände.

48-Jähriger stürzt 30 Meter weit ab

Gegen 17.15 Uhr rutschte der 48-Jährige im steilen unwegsamen Gelände, welches stark mit Laub bedeckt war, aus. Er stürzte ohne Fremdbeteiligung über eine etwa 30 Meter hohe Felswand in einer Rinne ab. Der Mann erlitt dabei schwere Kopfverletzungen und dürfte laut Polizei auf der Stelle verstorben sein. Seine Begleiter, die Unfall beobachten hatten, verständigten sofort die Einsatzkräfte.

(Quelle: SALZBURG24)

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