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Im hochalpinen Gelände

Vier Bergsteiger im Pinzgau geborgen

Einsatzreicher Tag für Rettungskräfte

Die Bergrettung hatte im Pinzgau am Mittwoch alle Hände voll zu tun: Die Ortsstelle Krimml musste gleich drei verletzte Bergsteigerinnen aus hochalpinem Gelände bergen, die Ortsstelle Enzingerboden brachte einen verletzen Bergsteiger vom Stubacher Sonnblick ins Tal.

Krimml

Bereits um 14 Uhr wurde die Ortsstelle Krimml zu einer bei einem Absturz verletzten Bergsteigerin im Bereich der Rosskarscharte (2.690 Meter) alarmiert. "Schließlich konnte die 42-jährige Deutsche jedoch vom Rettungshubschrauberteam C4 geborgen werden. Ein kurzes Wetterfenster machte das noch knapp möglich", so Einsatzleiter und stellvertretende Pinzgauer Bezirksleiter Franz Gensbichler in einer Aussendung. Die Frau wurde ins Krankenhaus Schwaz geflogen.

Windbachtal: Zwei Verletzte bei Sturz

Kurz nach 15 Uhr gab es die nächste Alarmierung für Krimml: Im Bereich des Eissee im Windbachtal, auf etwa 2.500 Metern Höhe, seien zwei verletzte Personen nach einem Sturz zu bergen. "Der Rettungshubschrauber konnte aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse nur mehr bis zum Talschluss im Windbachtal auf etwa 2.000 Metern Höhe fliegen. Wir brachten die Schwerverletzte bis zum Hubschrauber." Die 57-jährige Schweizerin wurde vom Team des Rettungshubschraubers Martin 6 ins Krankenhaus Schwarzach geflogen. Die Frau musste vom Notarzt auch intubiert werden.

Weiterer Einsatz bei Eissee

Zur gleichen Zeit brauchte – völlig unabhängig von diesem Einsatz – eine dritte Person in der Nähe des Eissees im Windbachtal Unterstützung: "Die 47-jährige Deutsche wurde von uns geborgen und ebenfalls bis zum Hubschrauberteam Heli 3 gebracht, das im Talschluss auf uns wartete." Gegen 19:30 Uhr konnten die Einsätze beendet werden, es standen 14 Krimmler Bergretter im Einsatz.

Bergretter steigen au Stubacher Sonnblick auf

Bereits mittags wurde die Ortsstelle Enzingerboden alarmiert: Am Stubacher Sonnblick (3.088 Meter) zog sich ein 56-jähriger deutscher Bergsteiger kurz vor dem Gipfel eine Bänderverletzung am Fuß zu. Nachdem kein Hubschrauberflug möglich war, stiegen sieben Bergretter der Ortsstelle Enzingerboden zum Verletzten am Gletscher auf: "Das Rettungshubschrauberteam von Alpin Heli 6 hatte noch eine Bergung probiert, aber es war leider nicht möglich. Der Verletzte konnte jedoch mit unserer Unterstützung selbständig absteigen", schildert Ortsstellenleiter Franz Waltl. Dieser Einsatz wurde kurz vor 19 Uhr beendet.

(Quelle: SALZBURG24)

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